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ODER GOTT SCHÜTZE DIE TIERE VOR DEN TIERSCHÜTZERN

 (dieser Artikel ist noch lange nicht fertig, er wird ständig aktualisiert, ja, ich bin gerade dabei mich auszukotzen.....vielleicht erkennt sich ja der Eine oder Andere.....hier ist nichts erfunden, jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen ist absolut zutreffend...)

Zum Glück, oder leider, oder wie auch immer. Tierschutz ist keine gesetzlich geschützte Angelegenheit. Und so kann jeder munter Tierschutz machen, so wie es ihm gerade gefällt. Man kann den Tieren viel Gutes tun und ich bemühe mich auch ständig darum. Man kann sich aber auch an den Tieren vergehen und sie zum Opfer der eigenen Unfähigkeit machen.

ich kenne viele davon und lerne immer mehr davon kennen und wenn ich mir die Sache eine Weile anschaue, dann verfliegt meine Begeisterung meist noch schneller, wie sie gekommen ist.

Da gibt es zum Beispiel unendlich viele Personen, die Futterplätze betreuen. Sie füttern herrenlose Tiere. Eine gute Sache eigentlich.  So zum Beispiel Frau G. Sie betreut mit mindestens noch zwei anderen Damen ein hübsches, liebevoll hergerichtetes Gartenhäuschen, in dem herrenlose Katzen gefüttert werden. Das hat mir zunächst einmal ganz gut gefallen. Und auf einmal tauchen neugeborene Kätzchen auf. Ein sicheres Zeichen dafür, dass sich nun  auch unkastrierte Tiere diesem Futterplatz angeschlossen haben. Man müßte es doch eigentlich keinem Tierschützer erkären müssen, dass man nun, bevorzugt im Winter, wenn man fast sicher sein kann, dass die Tiere keine Jungen haben, eine Falle aufstellt und die unkastrierten Tiere zur Kastration einfängt. Das habe ich glaube ich mindestens ein Jahr lang gepredigt. Aber die Damen sind schon daran gescheitert, dass sie nicht einmal wissen, welche Katze schon kastriert ist und welche nicht. Sie wissen nicht einmal, ob die bereits Kastrierten auch tätowiert wurden.  Und so gehen die Monate ins Land. Und siehe da: auf einmal sind wieder Neugeborene Kätzchen da. Komisch eigentlich. Damit hätte man nicht rechnen müssen. Und nun raten Sie mal, wem man diese Kätzchen bringen wollte? Die Damen wollten die Neugeborenen ohne Muttter zur Handaufzucht zu mir bringen!!!!! Ich habe den Damen geraten, die Katzenmutter in Ruhe zu lassen und die ganze Familie einzufangen, wenn die Kleinen etwa 6 Wochen alt sind. Ich habe den Damen geraten, die Familie nicht zu stören, damit die Mutter nicht abwandert. Und was haben sie getan: einen Großputz geplant!!! Ich weiß nicht, wie die Geschichte ausgegangen ist. Ich hätte den Katzen nur helfen können, wenn ich erst mal die Damen erschlagen hätte. Es war unerträglich. So was bereitet mir schon fast körperliche Schmerzen.

Diese Futterhäuschenangelegenheit begann mir schon komisch vorzukommen, als dort ein zahmer unkastrierter Kater aufgetaucht ist. Man hat es auch bei ihm nicht geschafft, ihn einzufangen und zu vermitteln. Irgendwann war er dann wieder mal weg.

Wer Katzen füttert und nicht dafür sorgt, dass sie auch kastriert werden, der ist nichts anderes als ein Katzenvermehrer, kaum besser wie viele Landwirte, aber die bezeichnen sich ja auch nicht als Tierschützer, von ihnen erwarte ich schon gar nichts Anderes.

Das ist also das Gartenhäuschen von Frau G., auf das sie mächtig stolz ist. Und sie erzählt Jedem schon mit dem 2. Satz, dass sie Tierschützerin ist. Unsere Tierschützerin hat sich also im Tierheim eine Katze geholt, ganz bewußt eine mit einem Darmproblem. Und nach genau einer Woche sprach sie auf meinen AB, ich solle doch für dieses Tier einen Platz suchen, wo man mehr Zeit für es hätte. Wie selbstlos. In Wahrheit hat ihr die Katze auf den Teppich gemacht. Und genau da hört der Tierschutz auf für Frau G. Wie für die Meisten übrigens auch. Viele Worte und viel heiße Luft. Ich hoffe, dass ihr nicht noch mehr Tiere in die Hände fallen.

Oder Frau D. Die hätte ich auch am liebsten erschlagen. Sie betreut auch einen Futterplatz. Dort lebt ein zahmer Kater, den sie seit 10 Jahren füttert und der nun ein gebrochenes Bein hat und für ca 6 Wochen zum Gesundpflegen aufgenommen werden soll. Sie fragt mich und ich bin bereit es zu tun. Ich erkläre Frau D. aber sehr deutlich, dass ich ihn nicht wieder zurückgebe, nur damit er wieder auf der Straße leben muß. Ich frage sie, warum ein zahmer Kater 10 Jahre auf der Straße leben muß. Warum bekommt er keine Heimat? Ich sage Ihnen warum: Frau D. will ihn nicht hergeben. Aber aufnehmen will oder kann sie ihn auch nicht. Also muß er auf der Straße bleiben, damit sie ihn immer noch "behalten" kann. Und sie füttert ihn täglich. Ist das nun selbstlos oder egoistisch? Manchmal habe ich den Eindruck, gewisse Personengruppen verspüren schon fast einen moralischen Lustgewinn, wenn sie Katzen füttern können. Und wenn man sie vermitteln würde, wen sollte man da füttern? Füttern als Selbstzweck? Das Ende vom Lied. Frau D. nimmt den Kater selbst zum Gesundpflegen auf. Nein, nicht in ihrer Wohnung. Sie sagt mir, sie tut ihn in ihren Keller. Ich weiß nicht, was ich mir unter dem Keller von Frau D. vorstellen muß, aber es hört sich nicht gut an.  Und wissen Sie was: dort ist der Kater nicht alleine. Dort lebt nämlich eine Langhaarkatze, wie ich über Umwege höre. Seit drei Jahren. Frau D. wollte sie immer mal vermitteln, aber dazu war sie auch nicht in der Lage. Und in die Wohnung holen wollte sie sie auch nicht. Ist das selbstlos? Ist das Tierschutz?? Genau in diesem Moment, wenn ich das so schreibe, kommt mir wieder die Galle hoch und ich hoffe, dass sie mir nie wieder über den Weg läuft.

Nie werde ich meinen geliebten Herkules vergessen. Das erste Mal hörte ich 1998 von ihm. Ein schwarz-weißer Streuner. Er war überall und nirgends. Es ging ihm wohl immer mehr oder weniger dreckig. Einmal sah man ihn sogar blutüberströmt und verletzt. Aber nie gelang es, ihn einzufangen. Und dann ging er mir eher zufällig in die Falle. Ich wollte eine ganz andere Katze einfangen. Er wurde erst mal einige Zeit in der Klinik gesund gepflegt. Er hatte heftige Gebrauchsspuren..... Und dann kam Frau X. und erzählte mir, dass sie ihn auch immer am Kellerfenster gefüttert hätte, und das sei doch immer so nett gewesen und ich solle ihn wieder freilassen. Eine Heimat hat er nicht gehabt, auch keinen warmen Platz, auch keine medizinische Versorgung. Nur gefüttert werden sollte er. Und weil Frau X ihn so gerne fütterte, sollte er weiterhin dieses Pennerleben führen. Herkules lebte noch 5 wunderschöne Jahre bei mir und er hatte mehr, wie nur Futter am Kellerfenster..... Frau X. war stinkig mit mir und mir was das ehrlich gesagt scheißegal....

Frau X. war überhaupt sehr von ihrer Tierliebe überzeugt. Sie fuhr jeden Tag eine weite Strecke mit der Straßenbahn. Jeden Tag besuchte sie ihren Schrebergarten, bei Wind und Wetter und fütterte dort verwilderte Hauskatzen, wie sie mir immer stolz erzählte. Hört sich doch gut an. Wer macht sowas schon. Ich habe ihr angeboten, alle Katzen zu kastrieren. Aber das wollte sie nicht. Und wollen Sie wissen warum: dann würden die ja mal aussterben und sie hätte nichts mehr zum füttern. Also vermehrten sie sich munter weiter. Sie nahmen aber auch nicht überhand, maximal 20, die sich dann über den Winter wieder reduzierten. Die meisten wurden auf der nahen B10 zermatscht und hatten ein kurzes Leben. Es traf mitunter auch Katzenmütter, bei denen man nicht wußte, wo die Jungen sind. Die sind dann halt mal verhungert. Aber es blieben ja genug übrig und Frau X hatte also immer eine überschaubare Anzahl Katzen, die sie füttern konnte. Die mußten geboren werden, weil es ihr Freude machte, sie zu füttern. Frau X fragte sich selbst, wer das mal weitermachen würde, wenn sie in absehbarer Zeit (sie war damals schon ca 80 Jahre alt) nicht mehr könnte. Wohl Niemand. Und trotzdem ließ sie die Tiere nicht kastrieren. Ist das Tierliebe? Oder werden nicht etwa die Tiere für ein Hobby mißbraucht? Frau X jedenfalls war sehr mit sich zufrieden. Sie hatte einen Lebensinhalt und konnte ihren Heiligenschein polieren.

Vor vieeeelen Jahren, da gab es mal zwei behinderte Katzen, die galten als unvermittelbar (ich habe meine behinderten Katzen bis jetzt übrigens immer vermitteln können). Die hießen: die Hinkebeine. Und die fanden Aufnahme bei Familie Sch., die damals noch viel Tierschutz machte. Nein, nicht in der Wohnung. Sie bekamen ein Gehege in einer Scheune. Etwas dunkel und im Winter auch fast so kalt wie draußen und dort fristeten sie ihr Leben. In die Wohnung der Familie Sch. haben es damals nur 4 Rasse-Langhaarkater geschafft. Und ich blöde Kuh habe sie früher auch noch gefragt, ob es Zufall war, dass die eigenen Katzen gerade mal Rassetiere waren. Also ehrlich gesagt, bei so was wird mir nicht warm ums Herz....

Schauen Sie sich mal die Tierschutzvereine an. Ich behaupte mal, dass Sie nirgendwo sonst so viele merkwürdige und psychisch Kranke Menschen und Profilneurotiker finden. Gehen Sie mal auf eine Jahreshauptversammlung oder auf sonstige Sitzungen. Sie werden da sehr viele wichtige und bedeutende Persönlichkeiten treffen, die es alle ganz arg wichtig haben. Die wissen immer, wie  M A N etwas macht. Nur komischerweise sind seltenst sie es, die es machen. Das sind komischerweise immer die, die man nie sieht, wenn wirklich viel Arbeit erledigt wird. Und die, die auch irgendwie nie was zustande bringen. Ich habe auch noch eine andere Art Mensch in solchen Vereinen erlebt. Das sind diejenigen, die um ihrer eigenen Profilierung willen lieber die Tiere oder die Sache leiden lassen, die an einem ganz bestimmten Punkt angekommen, ganz vergessen, worum es eigentlich geht, außer um sie selbst natürlich.

Deshalb meine herzliche Bitte an alle Profilneurotiker. Wenn Ihr schon einen wichtigen Posten haben wollt, dann macht es doch bitte irgendwo, wo Ihr nicht so viel Schaden anrichtet. Zum Beispiel in einem Gesangsverein (Gotthilf Fischer möge mir verzeihen).

Was soll ich den Tierschutzvereinen raten? Diese Menschen werden immer mehr oder weniger ein Problem sein und im besten Fall stehen sie nur im Weg, halten Sie diese Leute beschäftigt. Schaffen Sie gaaanz wichtige Arbeitskreise mit Ehrenvorsitzpositionen und die können sich dann um die Weihnachtsdekoration kümmern, Hauptsache, sie sind beschäftigt und stören nicht bei der Arbeit.

Sie müssen keine Seifenopern anschauen,Sie lernen jegliche Art von Intrigen und Animositäten inTierschutzvereinen kennen. Sie lernen auch etwas über dieStutenbissigkeit unter Frauen. Ja, die gibt es. Darüber gibt es sogar soziologische Studien. Das muß ich leider über mein eigenes Geschlecht sagen. Stutenbissigkeit ist auf das Sozialverhalten von Pferden in ihrer Herdengemeinschaft zurückzuführen. Hinterhältig, intrigant, unter der Gürtellinie, brodelnde Gerüchteküche, neidisches und missgünstgies  Verhalten usw uns. Wenn Stutenbissigkeit unter Frauen auftritt, handelt es sich oft um Frauen, die in irgendeiner Form mit angezogener Handbremse leben. Häufig handelt es sich auch um selbst auferlegte Verbote etc. Oft macht jedoch bereits das Äußere Frauen zu Rivalinnen. Das kommt selbst bei Intelligenten Frauen vor. Das also nach einer soziologischen Studie. Glauben Sie nicht? Dann werden Sie Mitglied in einem Tierschutzverein.  Bei dieser Gelegenheit grüße ich die Damen Frau N, Frau W. und Frau K. Da die Lebenserwartung proportional zur Garstigkeit ansteigt, wird wohl allen Dreien ein langes Leben beschieden sein. Ich werde ihnen ein ehrendes Andenken bewahren...... ; Mein Rat: schaun Sie zu, dass Sie möglichst schnell auf den nächsten Baum kommen, wenn sie Ihnen begegnen....

Sie können jahrelang jede Minute und jede Sekunde arbeiten und Ihr Bestes geben. Das ist in Ordnung, denn die vielen ganz wichtigen Leute in einem Tierschutzverein haben erkannt, dass nicht jeder nur wichtig sein kann. Es muß auch ein paar Deppen geben, die die viele Arbeit machen. Und dann geben Sie Ihr Bestes und opfern wirklich alles. Und machen wirklich gute Arbeit. Wohlgemerkt: es geht um Arbeit, die eigentlich niemand machen will  Und wissen Sie, was dann passiert: dann neidet man Ihnen die guten Ergebnisse Ihrer harten Arbeit und Sie werden dafür auch noch schikaniert. Und Ihre Mitstreiter, die Ihnen meistens schon gar nicht behilftlich sind, werden auch noch zu Ihrem Problem. Sie kämpfen nicht nur für die Tiere sondern auch noch gegen die eigenen Vereinsmitglieder. Probieren Sie es aus. Ich kann nicht sagen, ob es in anderen Vereinen auch so ist, aber es könnte funktionieren.

In einem Tierschutzverein lerne ich Frau K. kennen. Sie sieht genauso aus, wie sie ist: schrecklich. So, als käme sie gerade von der Walpurgisnacht.  Eine intelligente nette Frau ,dachte ich. Sie hat viele gute Ansätze und so manche Begabung. Bis ich sie dann näher kennenlernte. Keine Ahnung, unter welcher Krankheit sie leidet, auf jeden Fall kann sie binnen kürzester Zeit von Mrs Jackyll zu Mrs. Hyde mutieren. Diese Dame hat innerhalb kürzester Zeit dieStrukturen von Jahren zerstört und viel Kleinholz gemacht.Und wissenSie was: sie ist sensibel. Wenn sie zu einem Gespräch darüber gebeten wird, kann sie das nicht aus psychischen Gründen. Seither kann ich keine grellrot gefärbten Haare mehr sehen. Ich habe schon viel darüber nachgedacht, warum sich gerade Soziopathen so gerne in Tierschutzvereinen tummel. Die Tiere können sich nicht wehren und bei den Menschen haben sie es schon überall verschissen.

Dem letzten erst kürzlich ausgeschiedenen Vorsitzenden eines bekannten hiesigen Katzenvereins habe ich gesagt, es wäre eigentlich ganz egal, in welchem Verein er der Vorsitzende ist. Ein Fussballverein hätte ihm besser gestanden. Als er nach etlichen Eskapaden dann mal in Scheidung lebte, hat er seine eigenen Katzen vermittelt. Und der letzte Kater wurde dann bei einemTierarzt untergebracht, so wie die anderen herrenlosen Katzen auch. Dort hat er ihn abgegeben und dort saß er im Käfig. Haben Sie wirklich geglaubt, Tierschützer sind bessere Menschen?

Ich behaupte, dass die allerwenigsten Menschen selbstlos sind, auch dann nicht, wenn sie Gutes tun, oder das, was sie dafür halten. Die meisten wenden sich dem Tierschutz zu, weil sie eigentlich was für sich selbst tun wollen, etwas zur eigenen Befriedigung, einen Sinn im Leben finden, von den eigenen Problemen abgelenkt werden oder einfach sich selbst profilieren, wenn man es schon woanders nicht geschafft hat und und und. Das ist ja eigentlich nichts Schlechtes, wenn nur was dabei heraus käme. Wenn allerdings die eigene Wohlfahrt dabei im Vordergrund steht,, dann braucht man eigentlich den Tierschutz gar nicht erst anfangen. Das ist nämlich härteste Arbeit, die viel Frustrationstoleranz, Ausdauer und Sachkenntnis erfordert. Es ist längst nicht immer schön, kranke Tiere aufzupäppeln, viel zu putzen und ständig hart arbeiten zu müssen. Und viele Sorgen um die Tiere kommen auch hinzu. Da bleibt die eigene Wohlfahrt stellenweise enorm auf der Strecke und das ist dann auch der Punkt, an dem diese Leute scheitern. Sie haben sich erhofft, Kraft und Befriedigung zu tanken, glücklich zu werden und nun so was. Tierschutz ist nicht Katzentüteln und dutzi dutzi. Und ein bißchen Hirn braucht man auch noch dabei. Und aus diesem Grund habe ich eigentlich bei nur sehr wenigen wirklich akzeptable Ergebnisse gesehen. Irgendwann scheitern die Meisten. Das wäre ja nicht schlimm, wenn sie nur nicht die Tiere mitreißen  oder sie für die eigene unfähige Wohlfahrt mißbrauchen würden.

Der neue Begriff für ein altes Problem. Tiermessis. Ich habe Respekt vor solchen Leuten. Die können mit dem, was sie mit ihrem kranken Hirn angerichtet haben, den Tierschutz einer ganzen Region lahmlegen oder gerade den Tierschutzverein, den es trifft, in den Ruin treiben. Und viele Tiere ebenso. Und sie kapieren es nicht einmal. Das sind Menschen, die glauben, dass die Tiere nirgendwo besser aufgehoben sind, wie bei ihnen. Wäre ja nicht schlimm, wenn sie es im Griff hätten. Haben sie aber nicht. Die haben ja meistens ihr eigenes Leben nicht im Griff, aber glauben, samariterhaft Tiere sammeln und vermehren zu müssen. Viele von diesen Tiermessis haben zu Beginn ihrer Erkrankung noch Kontakt zu Tierschutzvereinen gehabt. Es begann bei einigen über die Tierschutzebene, die dann entartet ist. und ich glaube, dass viele Tierschutzvereine über so manche ihrer Mitglieder nicht glücklich sind. Schauen Sie sich doch mal in Youtube "Ollis Wohnung" an. Solche Wohnungen habe ich auch kennengelernt. Ich habe in solchen Wohnungen sogar die Katzenfalle aufstellen müssen, weil ich gar nicht wußte, ob noch Katzen im Müll versteckt sind.

Dann gibt es aber noch die ganz besonders kultivierten Tiermessis und die arbeiten zum Beispiel in einem Tierheim. Die haben erkannt, dass sie sich nicht die eigene Wohnung mit Tieren zumüllen. Die machen das dann im Tierheim. Gehen Sie mal ins nächste Tierheim, gleich hier in der Nähe können Sie sich ein paar raussuchen und ich wette mit Ihnen, dass Sie bald Tiere entdecken werden, die aus gaaanz vielen Gründen nicht vermittelt werden können. Und in jeder Hochsaison sieht es dann so aus: das Katzenhaus gibt keine Katzen raus und der Eingangsbereich stockt und muß einen Aufnahmestopp verhängen und viele arme Kreaturen bleiben da wo sie sind: auf der Straße nämlich. Ja stimmt, das gibt es und das kann ich Ihnen zeigen. Das sind also die Tiermessis de luxe.

Mit Grauen erinnere ich mich an Frau H. Frau H. ist verstorben und als ich das gehört habe, habe ich mich aufrichtig für die Tiere gefreut. Das war wohl das Beste, das sie bis dahin für die Tierwelt getan hat. Nun wird sie keinen Schaden mehr anrichten. Sie war ursprünglich mal sogar Vorsitzende von einem kleinen Tierschutzverein, nicht weit von hier entfernt. Dann glaubte sie zur Finanzierung ihrer Tierschutzarbeit züchten zu müssen. Hört sich besser an. Ich habe einige ihrer Tiere gesehen. Die mußten teilweise sogar eingeschläfert werden und einige wurden nie mehr richtig gesund. Das war so was, wie man es manchmal in der Bildzeitung lesen kann. Ein Horrorszenario. Das Haus muß einer Dreckkloake geglichen haben. Es wurde nach ihrem Tod abgerissen. Da war nichts mehr zu sanieren. Da lagen gelegentlich mal tote Tiere rum. Dann sagte Frau H. einfach: "ach ja, die Katze muß die Treppe heruntergefallen sein". Ihr Ex-Mann hat sich nach ihrem Tod mal geoutet. Er meinte, der einzige nicht verdreckte Platz sei sein Motorrad gewesen, auf dem er regelmäßig geflüchtet ist. Frau H. nannte ihre Zuchten übrigens Glemsgau Valley und Charming Cat.

Da war der Herr aus unserer Nachbarschaft fast schon harmlos, der mir mal einen heftigen Rüffel verpaßt hat. Er hat mich ermahnt, leise durch das Treppenhaus zu laufen, denn seine Katze läge im Sterben. So viel Rücksichtnahme. Nun frage ich mich, wie man es fertigbringt, tagelang seiner Katze beim Abnippeln zuzuschauen, statt sie zu erlösen?  Es gibt Leute, die setzen sich tagelang neben ihre leidenden sterbenden Tiere und machen dutzi dutzi, statt dass sie mal wirklich was für sie tun würden. Und dabei kommen sie sich noch samariterhaft vor. Das ist wahre Liebe bis in den Tod....Dieser Herr und ich, wir haben uns übrigens nicht verlobt....

Frau Z. und ich sind auch keine Freunde geworden. Zunächst war ich angetan, sonst hätte ich ihr meine Katzen überhaupt nicht gezeigt. Ihre erst kürzlich verstorbene Katze wurde angefahren und in eine Klinik gebracht. Dort war sie zwei Wochen. Toll, wenn man so um das Leben seines Tieres kämpft und keine Kosten scheut. Von wegen. Der Arzt hat ihr gleich zu Beginn gesagt, dass es für diese Katze keine Hoffnung mehr gibt. Frau Z. brauchte aber Zeit, um sich von ihr zu verabschieden, also wurde dieses Tier noch zwei Wochen am Leben erhalten, damit sich Frau Z. angemessen verabschieden kann. Das ist in meinen Augen fast schon pervers, durch und durch egoistisch. Während sie mir das so erzählt und mein Adrenalinspiegel steigt, findet sie Interesse an einem kleinen Katzenmädchen. Das liegt mit seinem Schwesternchen im Körbchen. Nein, alle Beide will sie nicht. Es liegt nicht am Geld, nicht am Platz. Nein. Das Tier soll nur für sie da sein. Und deshalb darf es kein Geschwisterchen haben. Ich habe mich dann für ihren Besuch bedankt und ihr eine gute Heimfahrt gewünscht..

Psychisch kranke Menschen haben eine große Affinität zu Tieren. In vielen Fällen sorgen sie sich rührend um ihre Tiere und es ist eine erfreuliche Symbiose. Und trotzdem ist mein Verhältnis zu ihnen sehr ambivalent. Das liegt wohl daran, dass ich in meinem Leben einfach immer die Scherben wegräumen mußte, die sie hinterlassen haben. Und es waren viele. Als ich Frau L kennenlernte, schien sie, rein äußerlich, ihr Leben noch im Griff zu haben. Sie hatte eine Wohnung, ca 60 qm. und ich fand es nicht übertrieben, dass sie ca 4-5 Katzen hatte. Es hat noch funktioniert. Dann kamen aber immer mehr Katzen hinzu und dann noch drei kleine Hunde. Und dann ist Frau L. aus den Latschen gekippt. Sie hat dann ihre Arbeitszeit halbiert. Eine ideale Entscheidung, wenn man sowieso schon wenig Geld hat und sie ist dann in eine 1-Zimmer-Wohnung gezogen. Und dann hat sie ihre Tiere aussortiert. Und mir hat sie auch welche auf`s Auge gedrückt. Ihre Krankheit mache ich ihr nicht zum Vorwurf. Ich mache ihr aber zum Vorwurf, dass sie sich trotz ihrer Erkrankung so viele Tiere angeschafft hat. Und ich habe ihr gesagt, dass sie es bei mir verschissen hat. Ich bin mir auch sehr sicher, dass ihr alter Vermieter nie wieder an Tierhalter vermieten wird. Das war zum Schluß weniger eine Wohnung. Dort roch es, wie in einem öffentlichen Lokus. Ich hatte so den Eindruck, dass sie dem Ordnungsamt nur ein klein wenig zuvor gekommen ist...

Ich war gerade Anfang 20, völlig unerfahren, hatte zwei eigene Katzen und eine Wohnung, die keinerei Quarantänemöglichkeit bot. Ich wollte mich für herrenlose Tiere einsetzen und folgte dem Vereinsaufruf, einem armen Tier einen Pflegeplatz anzubieten. So lernte ich Frau J kennen. Sie hat mir zu einigen sehr schlimmen Erfahrungen verholfen, die ich N I E vergessen werde. Sie brachte mir eine völlig heruntergekommene, verwanzte, kranke alte Katze ins Haus und dann überließ sie mich meinem Schicksal und der Katze. Sie hat mir nicht einmal erklärt, dass ich die Unterstützung des Vereins in Anspruch nehmen könnte, so wie sie es selbst immer tat. Um die ca 1000,--DM, die mich die ganze Sache kostete, tat es mir nicht leid. Die Katze hatte Sandkörner im Fell, die rennen konnten. So habe ich gelernt, was Haarlinge sind. Und ich habe ich diese alte Katze Stück für Stück und DM um DM aufgemöbelt. Aufgeben kam und kommt für mich nicht in Frage.  Und von Frau J hörte ich nichts mehr. So lernte ich das Gefühl kennen, wie es ist, wenn man völlig auf sich allein gestellt ist. Schließlich habe ich Laura sogar vermittelt. Sie lebte bis zu ihrem Tod bei meinen Eltern. Und so lernte ich viel über kranke Katzen. Aber über Menschen habe ich immer noch nicht genug gelernt.

Frau J hat dann wohl irgenwie mitbekommen, dass Laura vermittelt war und ließ mir zwei ca 9 Monate alte verwilderte Hauskatzen ins Haus liefern (nein, sie selbst hat das nicht getan). Schon der erste Schnitzer, wie ich heute weiß. Tiere in diesem Alter gehen nirgendwo unkastriert hin. Aber das war Frau J egal, denn sie tat das, was sie  immer tat: sie kümmerte sich nicht mehr um diese Tiere. Und es wurde ein Problem. Beide entwickelten eine heftige Augeninfektion. Und das war eine Tragödie, da sie sich nicht anfassen und schon gar nicht behandeln ließen. Wieviele Notrufe ich abgesetzt habe, weiß ich nicht mehr, aber irgenwann durfte ich die Katzen dann bei einem Tierarzt zur Behandlung abgeben. Inzwischen hatten sich meine eigenen Katzen angesteckt und ich auch!. Und wissen Sie was: Frau J weigerte sich, mir zu sagen, welche Krankheit die beiden Katzen hatten. Sie wäre nicht befugt, darüber zu reden. Ich glaube, so was nennt man Kameradenschwein. Habe ich ihr auch gesagt. Und so habe ich wieder was über Tiere und auch über Menschen gelernt. Keine Ahnung, warum ich immer geglaubt habe, dass Menschen, die sich für Tiere einsetzten, irgendwie einen guten Charakter haben könnten.

Mit Frau J habe ich seither kein einziges Wort mehr gesprochen. Aber ich habe sie beobachtet. Ganz genial die Frau. Sie hat immer nur kleine süße zahme Kätzchen zur Pflege. Und wenn mal versehentlich ein erwachsenes Tier dabei ist, dann muß es schon eine Rassekatze sein. Werden ihr hiesige Notfälle gemeldet, kann es schon sein, dass die ins Tierheim oder sonst wo hin müssen. Und sie selbst fährt bis auf`s Land, um sich wieder kleine Kätzchen zu holen. Das ist der selektive Tierschutz, wie ich ihn nenne. Das kommt gar nicht so selten vor.

Da war da noch Frau Y. Und was ich da mitansehen mußte, war fast schon ein Holocaust. Da starben so mal nebenher 7 Katzen. Und ich behaupte, dass die meisten davon gar nicht hätten sterben müssen. Es hätte ausgereicht, sie beizeiten gegen Katzenseuche zu impfen. Es fing ganz komisch an. Ein Kater fiel in eine Regentonne, wurde von Nachbarn aufgenommen, da er nicht mehr laufen konnte und verstarb auch kurz danach. Er hatte Katzenseuche. Nein, Frau Y hatte ihn nicht zuhause halten können. Er wollte einfach raus. Deshalb konnte man auch nicht zum Tierarzt gehen. Inzwischen glaube ich, dass sie absichtlich die Balkontüre aufmachte. Ein Problem weniger. Das war übrigens  eine Katzenpflegestelle. Dann starben noch 6 weitere Katzen. Tiere mit Katzenseuche kann man sehr oft retten, wenn man SOFORT energisch durchgreift. Vor allem erwachsene Katzen haben durchaus Überlebenschanchen. Und so redete ich auf Frau Y ein wie auf ein beklopptes Kind. Hätte ich mir sparen können. Nicht einmal das Geld zum Einschläfern wollte sie ausgeben: : "heute Nacht ist mein Rico so schlimm gestorben.....". Damit nicht genug. Ich habe ihr gesagt, dass der Erreger ein Jahr lang überleben kann und dass sie so lange keine ungeimpften Katzen bei sich aufnehmen darf. Die Tiere müssen innerhalb von 3-4 Wochen zweimal grundimmunisiert werden, um einen wirksamen Impfschutz zu entwickeln. Und was machte diese blöde Kuh: sie nahm zwei junge nur einmal geimpfte Urlaubskatzen auf. Eine davon starb und die andere konnte sie nur schwer krank den Besitzern zurückgeben. Und was sagte Frau Y: ..."ich habe keine Ahnung, was die mir eingeschleppt haben.....". Und so hob sie insgesamt 6 Katzengräber im Garten aus und zuckte nur mit den Schultern. Es wäre wahrhaft besser gewesen, wenn diese Person sich nicht aufgeschwungen hätte, Tierschutz zu machen. Wenn ihr alles zuviel ist, dann soll sie es doch einfach ganz bleiben lassen.

Aber Frau Y machte einfach gerne Tierschutz. Die Katzen waren gerade erst verbuddelt, da wurde es ihr wieder langweilig. Sie holte sich 4 Katzen aus Heilbronn, die untergebracht werden sollten. Und sie vermittelte sie auch. Und was machte sie, als sich die neuen Besitzer wegen Problemen mit den Tieren bei ihr meldeten: ganz einfach: gar nichts. Sie war quasi nicht mehr auffindbar. So viel zum Thema Charakter und Zuverlässigkeit.


Wenn man sich für irgendeine Sache einsetzt, egal welche, dann ist man quasi Botschafter für diese Idee und man wird zwangsläufig damit in Verbindung gebracht und umgekehrt. Aus diesem Grund ist es von ganz erheblicher Wichtigkeit, mal über sein eigenes Erscheinungsbild und Auftreten nachzudenken. Oder glauben Sie, Cindy aus Marzahn würde eine Stelle im Auswärtigen Amt bekommen? Wenn ich dann so manche Tierschutzstände oder Tierschutzveranstaltungen anschaue, da kam mir so ganz spontan die Idee, es könnte sich um eine Psycho-Selbsthilfegruppe handeln. Ganz gefürchtet sind die Tierschutzschwadronen, denen ich enormen Respekt zolle, denn dort, wo die gewütet haben, wächst kein diplomatisches Gras mehr. Die fallen zum Beispiel in Schrebergärten ein, wollen sich um die dort wild lebenden Katzen kümmern, zerstreiten sich mit den Gartenbesitzern und bauen überall noch Futterhäuschen und stellen 20 Futternäpfe auf und zum Schluß wachsen dort nicht einmal mehr Kartoffeln....

Beim Stichwort Garten fällt mir Frau F. ein und ich hoffe aufrichtig, dass sie nicht mehr aktiv ist. Ich will ihr nicht absprechen, dass sie in ihrem Stadtteil, ein sozialer Brennpunkt, viele Katzen kastriert hat. Mit der Vermittlung hatte sie auch nie ein Problem. Sobald es lästig wurde gab es die ultimative Lösung: alles was nicht jung, nett und schön war, kam in den Garten, aber immerhin kastriert. Von ihr wird berichtet, einmal über eine angeblich hässliche Katze gesagt zu haben, die käme dann halt in den Garten. Damit ist Aussetzen in einem Schrebergarten gemeint, da wo vielleicht mal ältere Damen Futter hinstellen. Nichts anderes als Aussetzen. Nie werde ich vergessen, als ich sie das erste und auch das letzte Mal persönlich traf. Mir fiel auf, dass sie mich sofort einer massiven optischen Prüfung unterzog. Ja, für diese Dame ist das Aussehen sehr wichtig, vermutlich, weil sie selbst davon nicht sehr viel mitbekommen hat. Eigentlich hätte sie selbst im Garten wohnen müssen...Von ihr wurde mir bereichtet, dass sie mal Perserkatzen gezüchtet hat. Schöne Katzen also nach ihrem Geschmack. Und die mussten, wie es landläufig üblich war, platte Gesichter haben. Um das zu erreichen hat sie ihnen mit einer Schnur um den Kopf Hölzchen auf die Nase gebunden, damit die besonders platt wird. Jetzt weiß ich auch nicht, was schlimmer ist, im Garten ausgesetzt zu werden oder ein angezüchtetes und weiterkultiviertes Matschgesicht verpasst zu bekommen. Aber immerhin von einer Tierschützerin.

Waren Sie mal bei einem Katzenstammtisch? Da sind Tierfreunde und auch Tierschützer, also Gleichgesinnte. Und die erzählen dann den ganzen Abend von ihrer Katze daheim, zeigen Bilder und und und. Und wenn man dann fragt, ob einer der Anwesenden vielleicht bereit wäre, einen Notfall aufzunehmen, vielleicht auch nur vorübergehend, da wird das Ergebnis fast immer das Gleiche sein. Niemand. Egal, ob nun 20 Personen anwesend sind, oder 100. Aber ich wette mit Ihnen, dass mindestens 25% der Anwesenden bereit wären, die Katze irgendwo hinzufahren, wenn es sein müßte nach München. Da gibt es Tierfreunde, die mobilisieren einen ganzen Landkreis, um einer Katze zu helfen, die auf der Straße lebt, weil sie bei einem Umzug zurückgelassen wurde. Aber vor der eigenen Wohnungstüre hört für fast alle die Tierliebe auf. Die fahren dann jeden Tag zu dieser Katze, die im Gebüsch vor dem Haus sitzt, wo mal ihre Besitzer lebten und stellen Futter hin und kämmen sie sogar. Und dann schauen alle Anwesenden so, als hätten sie noch nie eine Katze gesehen. Und dann muß man sich fast schon dafür entschuldigen, dass man überhaupt gefragt hat. Und alle wissen genug Gründe, warum was nicht geht, angefangen damit, meine Minka verträgt sich nicht mit anderen Katzen, mein Mann will das nicht, unsere Wohnung ist zu klein und und und.

Und wenn wir gerade dabei sind: Ausreden habe ich schon viele gehört, vor allem von Leuten, die ich gar nichts gefragt habe. Die Allerhäufigste: mein Mann will das nicht..... Ist mir eigentlich egal und geht mich auch nichts an, was und wieviel jemand tun oder nicht tun will. Aber es gibt Situationen, die lassen sich nach meinem Geschmack nicht mit Ausreden regeln. Da gibt es Frau W., immerhin ehemaliges Vorstandsmitglied. Sie vermittelte mal eine Katze. Die Sache gestaltete sich schwierig, weil der Besitzer verstorben ist und sie sich nun im Besitz seines mehr als fragwürdigen Untermieters befand. Es gab mehrere heftige Gründe dafür, dass das Tier dort nicht mehr bleiben sollte. Und so sagte Frau W das, was sie immer sagte, wenn sie was nicht machen wollte: mein Mann will nicht .... diesmal,  dass sie in die Stadt fährt..... In diesem Zusammenhang voll daneben. Oder muß ich noch mit Tierschützern darüber diskutieren, dass man seine Tiere nicht im Stich läßt? Ich habe ihren Mann übrigens kennengelernt, ich fand ihn wesentlich angenehmer als Frau W selbst und ich könnte mir auch vorstellen, dass er einige Stunden Freizeit durchaus genossen hätte.....Diese Katze jedenfalls habe ich mit einer anderen Dame zusammen da raus gemogelt. Die Freude darüber wurde von einem schalen Beigeschmack getrübt.... Die allerbeste Ausrece, die ich je gehört habe, möchte ich Ihnen auch nicht vorenthalten. Auf die Frage, ob Frau M. bereit wäre, eine Katze zum Tierarzt zu bringen: nein, geht nicht, die Waschmaschine läuft gerade.....

Die geringste Lobby haben Straßenkatzen, vor allem verwilderte Hauskatzen, die sich meistens auch noch recht flott vermehren. Vielerorts weigern sich die Tierschutzvereine sogar, für die Kastration von herrenlosen Katzen zu sorgen. Aus Winnenden wurde mir berichtet, dass der dortige Verein verlauten ließ, dass man selber schuld sei, wenn man herrenlose Tiere füttere. Einfach nicht mehr füttern und die Probleme würden verschwinden..... Oder machen Sie mal einen anderen Versuch. Rufen Sie zum Beispiel beim Tierschutzverein Böblingen an und erzählen Sie, dass es irgendwo verwilderte Hauskatzen gibt, die sie gerne kastrieren lassen würden. Und dann warten Sie mal, was passiert.... Vermutlich gar nichts. Manche Tierschutzvereine gleichen eher noch Tierschutzverhinderungsvereinen. Die haben manchmal nur etwa 10 Katzen in Pflege und ich will einfach nicht glauben, dass es in ganzen Landkreisen nur 10 herrenlose Katzen gibt. Meiner Ansicht nach gehört es zu den massivsten Aufgaben eines Tierschutzvereins die Kastration, vor allem von freilebenden Katzen zu forcieren, statt Hilfesuchende abzuwimmeln....Diese beiden genannten Vereine können sich gerne bei mir beschweren. ich kann jederzeit Ross und Reiter nennen.....habe ich alles miterlebt.....