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”Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.”
 A. de Saint Exupéry

Auf dieser Seite wollten wir Ihnen über alle vermittelten Katzen berichten. Das schaffen wir aber gar nicht. Wir müssen uns auf die besonderen Ereignisse und besonders gelungenen Vermittlungen beschränken. Auf jeden Fall wollen wir hier rüberbringen, wie viel Freude es macht, ein Tier quasi aus dem Dreck zu holen und zu einem besseren Leben zu verhelfen. Wir lieben unsere Tiere und unsere Arbeit. Und hier berichten wir davon. Freuen Sie sich mit uns!

 

Was ist eigentlich aus Hägar geworden? Der Kater, der mich drei Jahre beschäftigt und mir so ziemlich alle Nerven geraubt hat? Der, der mir meine Grenzen gezeigt hat? Derjenige, der trotzdem unheimlich charmant und lieb war, ein Prachtkerl, der einfach nur seinen richtigen Platz finden wollte? Derjenige, der 5 Mal vergeblich vermittelt war und immer wieder zurück kam? Ich kann mich nicht erinnern, dass mich eine Vermittlung jemals mehr Zeit und Nerven gekostet hat....

Er hat seinen Platz gefunden. Gerade mal einen Kilometer Luftlinie von mir wohnt er nun. Und seine neue Familie ist glücklich mit ihm, obwohl er bis dato schon drei seiner legendären Anfälle bekommen hat. Sie meistern es und stehen es mit ihm durch.
Hägar heisst jetzt Milo (w) und ist nun angekommen. Und beinahe hätte ich diesen grandiosen Platz übersehen, da der Kontakt eher wegen einer anderen Sache zustande kam. Wie das Schicksal so spielt. Aber lesen Sie selbst:

Liebe Frau Kalchert,

anbei sende ich Ihnen Fotos von MILO (das 'W' von Milow) - lassen wir weg :-) - einfach Milo ist am besten - finden die Kinder - gleich folgen auch noch weitere Mails nur mit Bilder da ich alle Bilder zusammen wohl nicht schicken kann.
Ich hoffe es wird ihnen nicht zu viel zum Ansehen aber es ist einfach zu schön, wie er erst langsam und jetzt schon selbstverständlich alles entdeckt...

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll- Ich bzw. wir sind sooooooo begeistert von unserem Kater - alles klappt so hervorragend...
Aber der Reihe nach.
Am Montag hat mir Milo Abends noch einen großen Schreck eingejagt. Eigentlich ging er auf seinen ersten Ausflügen nicht weit vom Haus weg und blieb meist in meiner Nähe. Abends sind wir noch mal in den Garten und haben eine Runde gedreht - ich bin dann schon mal rein u. habe die Tür aufgelassen - als ich ca, 15 Minuten später nach ihm sehen wollte, war er weg - einfach spurlos weg...
Ich habe ihn ca. 1 Stunde gesucht zu Fuß und mit dem Rad - es war ja warm - so war der Spaziergang kein Problem und ich hätte eh nicht schlafen können, wenn er alleine draußen ist - das Gartenhaus war ihm da noch nicht vertraut... um 21.30 habe ich ihn in der Brommerstrasse (das ist eine Seitenstraße hinter unserem Haus) hinter einem Auto entdeckt. Ein anderer sehr großer schw. weißer Kater ist weg gelaufen - Milo war doppelt so groß, so hat er die Haare und Schwanz gestellt. Eventuell hatte er Stress mit diesem Kater - vielleicht hätte er auch alleine nach Hause gefunden - Ich denke wir waren aber dann doch beide sehr froh, als wir uns gesehen haben- ich bin ca. 1 m vor ihm in die Hocke und habe ihn angesprochen - sofort sind die Haare runter - er war zwar immer noch etwas verwirrt aber kam sofort her u. hat sich nach Hause tragen lassen....
Montagabend wurde seine Tür im Gartenhaus eingebaut und am Dienstag habe ich das Gartenhaus geputzt und eingerichtet. Dienstagabend hat er zum ersten Mal darin gefressen. Mittwochmorgen dann auch. Am Mittwoch- also gestern - habe ich noch gewartet ober er wieder ins Haus will nach dem Fressen im Gartenhaus - aber er wollte draußen bleiben - so bin ich mit etwas gemischten Gefühlen ins Büro ob wohl alles klappt u. war überglücklich als mich Leon um 13 Uhr von zu Hause angerufen hat. Er kam mit dem Rad heim und Milo hat sich erschreckt als er mit dem Rad auf den Kiesweg gefahren ist UND Milo ist im gestreckten Galopp zum Gartenhaus und durch seine Tür rein :-)
Er hat es komplett angenommen und darin Zuflucht gesucht!!!!! Ich denke das Gartenhaus lässt auch keine (Katzen) Wünsche offen :-)

Mittlerweile - und durch meine Suchaktion am Montag - ist er nun wirklich bei allen unseren Nachbarn - bis runter zum Abenteuerspielplatz, bei Kindern und Erwachsenen bekannt -alle freuen sich über ihn - überall ist er willkommen. Mit seiner ruhigen Art hört er allen zu die mit ihm reden. Wenn ich nach Hause komme sagen mir schon alle Kinder wo MILO ist. Bei einigen ist er auch schon mal rein ins Haus - bei manchen darf er sich mal umschauen - meine Nachbarin mag ihn auch hat aber eine Allergie - die 'scheucht' ihn dann wieder raus, was er gelassen hinnimmt. Unsere direkten Nachbarn sind auch bei unseren nächsten beiden Ausflügen / Urlauben da - so ist bis zum Sommer schon geklärt wer MILO füttert, wenn wir weg sind.

Jetzt hoffe ich beim Tierarzt geht alles glatt - ich bringe ihn nächste Woche selbst hin und lasse ihn durchchecken (manchmal denke ich er hat was an den Zähen da er sich so anstellt bei Trockenfutter - es nicht kaut sondern am Stück runterschluckt aber eigentlich gar nicht frisst) und natürlich impfen - habe ein bisschen Bammel, dass ihn das zu sehr aufregt und er einen 'Anfall' bekommt, aber da muss er durch - ich nehme die Handschuhe mit und habe auch meine Schwägerin schon vorbereitet - sie meint das wäre nicht der erste große und 'gefährliche' Kater in der Praxis .... wird schon werden.

Also - MILO bleibt auf alle Fälle bei uns - den geben wir nicht mehr her und wir hoffen alle, dass wir ihn sehr, sehr lange bei uns haben und er lange fit und gesund bleibt!!!

Wenn der Eingang in 'unser' Haus auch fertig ist, müssen Sie uns dann mal besuchen kommen ....

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute

Herzliche Grüße
Simone Metzger
Mit Kathi - Leon UND Milo :-)








Vor einiger Zeit ist eine geniale Vermittlung gelungen. Und es wurde mir erst hinterher klar, was für ein Glück das kleine schwarze Kätzchen mit dem Schwanzabriss hatte, das ich in meinem Leben noch nie gesehen habe. Ich habe auch Frau L. noch nie gesehen. Aber sie hat schon einmal über mich eine Katze bekommen. Ich habe einfach nur den Kontakt hergestellt. So was es auch diesmal. Sogar nach Karlsruhe ist sie gefahren. Und gleich habe ich Rückmeldung bekommen: das kleine Kätzchen hat sie mitgenommen. Und man hätte es genommen, obwohl es derzeit noch inkontinent sei wegen dem Schwanzabriss. Das Kleine hätte einfach nur eine Chance bekommen sollen.

Genial. Ich habe von diesem Problem gar nichts gewusst und war umso erfreuter, dass sich Frau L. davon nicht abhalten ließ. Was für ein Glück und ein seltenes dazu. Da hat Fortuna an diesem kleinen Geschöpf doch wieder einiges gut gemacht. 11.02.2014



























Das ist Wilma in ihrer neuen Heimat und gleichzeitig ein Pladoyer für Straßenkatzen. Wilma ist in der Freiheit geboren und lebte ca 7 Jahre bei einem Futterplatz. Dort fasste sie Vertrauen zu ihrer Bezugsperson. Und dann haben wir es gewagt: Wilma kam zu mir in meine Wohnung, wo sie sich ganz vorzüglich entwickelt hat. Und nun ist sie vermittelt und Wohnungskatze. Sie macht keinerlei Anstalten, nach Draussen zu drängen. Ihre neuen Besitzer sind hocherfreut. Wilma hat sich sehr gut integriert und ist eine vorbildliche Katze. Hier hat eine Katze eine Chance bekommen, die sonst absolut chancenlos gewesen wäre.   Die schwächste Lobby haben freilebende Katzen und vor allem die, die draussen geboren wurden. Das ist sogar im Tierschutz so. In der Hierarchie stehen diese Tiere ganz unten. Und unsere Wilma hat den Aufstieg nach ganz oben geschafft. 04.01.2013   





An diesem Bild kann ich mich ehrlich gesagt gar nicht satt sehen. Und es ließ auch sehr lange auf sich warten. Genauer gesagt 7 Jahre. Denn so lange musste Fridolin warten, bis er seinen Platz im Leben endgültig gefunden hat. Angefangen hat das alles damit, dass er und sein Bruder als Kinder einer freilebenden verwilderten Hauskatze zur Welt kamen. Und entsprechend scheu waren sie. Die erste Vermittlung erfolgte von einem Pflegeplatz aus. Zwei scheue junge Kater in ein großes unübersichtliches Haus zu einer Familie mit Kindern. Das muss nicht gut gehen. Und es ging auch nicht gut. Sie kamen zurück und wurden bei einem Tierarzt abgegeben. Und dort wurden sie dann vergessen. Zumindest von der Dame, die sie zuerst vermittelt hat. Ja, das war wohl ein Stadium, in dem Tierschutz keinen Spaß macht.

 Und so kamen die Beiden zu mir. Und bekamen leider irgendwann auch mal einen Schnupfen. Das ist bei wirklich scheuen Tieren ein großes Problem Einfach mal Medikamente geben geht eben nicht.  Und ich hatte damals noch nicht ganz so viel Übung in Safari, so dass ich mit den Beiden damals zu einem Tierarzt ging, der sie zur Behandlung / Therapie leicht sedierte. Und dann hatte ich nur noch einen schwarzen Kater. Der andere starb dabei. Angeblich hatte er einen Herzfehler. Sagte man mir. Nach so etwa einem Jahr fand ich dann einen Platz für Fridolin und frohlockte. Was da erfreulich anfing endete auch traurig. Die Dame gab ihre Wohnung auf und die meisten ihrer Tiere her, weil sie gemerkt hat, dass sie eine psychische Erkrankung hat. Sie hat sich, nachdem sie Fridolin zu sich genommen hat, noch einige andere Tiere angeschafft, denen sie immer weniger gerecht wurde und es kam, wie es kommen musste. Sie merkte, dass die Tierhaltung keine Therapie ist, sondern harte Arbeit.. Also gab sie ihre Therapeutika ab. Und Fridolin landete wieder bei mir.

Den nächsten Anlauf nahmen wir nach einem Jahr. Fridolin wurde an eine sehr nette Dame vermittelt,  die einen Zweitkater suchte. Und er war so, wie er immer ist, nämlich  sehr sehr anhänglich. Und erntete damit das massive Missfallen seiner Gefährtin. Er war einfach zu aufdringlich und das kommt nicht immer gut an. Und so landete er schließlich wieder bei mir. Und  so etwa nach einem Jahr nahmen wir wieder einen Anlauf und zwar vor einem Jahr und zwar diesen, den Sie auf dem Bild sehen. Es war ein Job als Wohnungs- und Zweitkater vakant. Und genau den hat er bekommen. Und er macht seinen Job hingebungsvoll, wie man sieht. Fridolin, das ist übrigens der Schwarze auf seinem grauen  Freund Solo. Und der ist ausserordentlich gutmütig.... Man muß immer  hartnäckiger sein, wie das Pech, das einen verfolgt.......10-01-2012.


Inzwischen haben sich die Wogen geglättet und man könnte sagen: „alles ist gut“. Ja, jetzt. Und trotzdem schießt mir manchmal die Schamesröte ins Gesicht, wenn ich an Sammy denke. Der kam als eine kleine Handvoll, so ca 800 Gramm zu mir ins Katzenzimmer und war gerade mal 5 Tage da. Noch ziemlich verdattert und irritiert, hat er noch gar nicht gezeigt, was alles in ihm steckt.  Kaum zu glauben, was 800 Gramm Kater so alles anstellen können. Da kam Ehepaar L. zu mir zu Besuch. Einer ihrer beiden Kater war verstorben. Der andere Kater war alleine. Und sie schworen sich gerade, so was nie wieder erleben zu wollen.  Keine Ahnung, was mich da ritt. Ich schnappte Klein Sammy und drückte ihn in ihre Arme und der machte seine Sache gut. Er durfte mit nach Hause. Ja, in ein riesiges Haus auf dem Land mit großem Garten. Ehepaar L ist sehr sehr katzenerfahren und ausdauernd. Das wurde aber fortan auf die härteste Probe gestellt. Klein Sammy stellte das ganze Haus auf dem Kopf, plünderte die Essensvorräte und: er konnte sehr gut beissen. Vor allem in Hände oder alles andere, was sich bewegte. Und dabei liebt es Herr L. so sehr, mit seinem Kater im Arm einzuschlafen. Das fand Sammy auch ganz gut. Immer, wenn er zwischendurch mal wach wurde, hatte er es nicht mehr weit: und schon konnte er seinem Herrchen ins Gesicht beissen. Der sah inzwischen aus, als hätte er die Masern. Und in die Hände hat er natürlich auch gebissen. In den schlimmsten Phasen ging Herr L sogar mit Lederhandschuhen ins. Bett. Das zu Bruch gegangene wertvolle Mobiliar lässt sich gar nicht mehr beziffern. Es war unglaublich, was 800 Gramm Kater anrichten können. Immer wieder bot ich an, ihn zurück zu nehmen. So verschätzt habe ich mich selten. Aber Ehepaar L gehört nicht zu den Leuten, die aufgeben und schon gar nicht eine Katze hergeben.  In der schlimmsten Zeit baten sie mich, ihn einige Tage zu nehmen. Sie hätten gehört, dass eine Familie, die mit einer Katze partout nicht zurecht kam, diese ins Tierheim gab und nach einigen Tagen mit schlechtem Gewissen wieder geholt hätte. Und danach war die Katze nach diesem heilsamen Schock wie umgekrempelt. Und ein bißchen so war es auch mit Sammy, aber der war nicht lang und auch nicht arg schockiert. Das war vor einem Jahr. Inzwischen ist Sammy ein ganz normaler Kater. Der Alltag ist eingekehrt und die Wogen haben sich geglättet und Herr L muß auch nicht mehr so viel Herztropfen nehmen.. Lange Zeit habe ich befürchtet, ich könnte mich dort nie wíeder blicken lassen….26.11.2011





Diese beiden hier wurden beide von mir vermittelt. Erst Snoopy (links) vor ca 2,5 Jahren. Er wurde Zweitkater. Und als seine Genossin, eine alte Katzendame, das Zeitliche segnete, da bekam er Julius zum Kumpel. Julius kam vor einem Jahr zu mir, zusammen mit seinem Bruder kam er aus einem Schrebergarten. Beide waren schon ca 6 Monate alt und nur mit sporadischem Menschenkontakt aufgewachsen. Lange habe ich mir überlegt, ob ich sie domestizieren soll, weil sie doch recht scheu waren. Und dann wurde es bitterkalt und ich habe es nicht mehr übers Herz gebracht, sie nach der Kastration in den Garten zurück zu bringen. Und ich habe es nie bereut. Julius hat mir viel Freude gemacht. Er konnte mich stundenlang beobachten. Stand einfach irgendwann in sicherer Entfernung hinter mir und überlegte sich, was er von mir halten soll. Und so sind wir uns näher gekommen. Seine Vermittlung fand dann allerdings unter der Kommode statt…. Und jetzt ist er das, was er einfach von Herzen ist: Zweitkater. Er hat sich kompromisslos an Snoopy rangeschmissen, ist jetzt sein Schatten…Und wenn Snoopy jetzt zu seinen Menschen geht, dann kommt Julius eben mit. 26.11.2011


Manchmal kann nur noch ein Wunder helfen.  Und manchmal treffen sie auch ein. Ich habe nie gesagt, dass ich nicht an welche glaube. Und jetzt sowieso. Und Emma dürfte inzwischen auch an Wunder glauben. Sie war nie hier in der HP. Ging nicht. Ich habe sie zusammen mit einer Komplizin von einem Ort weggemogelt, wo es ihr ausserordentlich schlecht ging. Nur mal so viel am Rande..... Es dürfte ihr ziemlich schlecht gegangen sein. Mehrere sogenannte Tierschützerinnen haben sich schon an ihr versucht und raus gekommen ist dabei eigentlich nicht einmal Mist, eine blöder wie die andere.

Als Emma kam, war sie schwer traumatisiert, ließ sich kaum anfassen und wenn, dann erstarrte sie vor Entsetzen. Eine ältere Katze, mit  einer chronischen Ohrenkrankheit (Polypen). Wer das kennt, hat großen Respekt vor dieser Erkrankung. Die Katze bedarf ständiger Pflege und Medikation. Die allerwenigsten sind bereit, so was auf sich zu nehmen und schon gar nicht für ein Tier, das emotional erst mal gar nichts zurückgeben kann. Das ist rein wirtschaftlich gedacht ein sehr einseitiges Geschäft. Zu so einem Akt selbstloser Tierliebe sind nur Wenige bereit. Aber es gibt sie. Emma lebt nun schon seit über zwei Monaten bei Frau P, wird geliebt, gepflegt und blüht immer mehr auf. Frau P. hat ganz gezielt nach einem Tier gesucht, das niemand will. Ja, solche Menschen gibt es. Leider allerdings viel zu selten. 17.01.2011

Meine Vermittlungen gehen mir nie leicht von der Hand. Immer und immer wieder stelle ich mir die Frage, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Bei Miß Kelly fiel es mir besonders schwer. Keine Ahnung warum. Aber dann gab ich sie doch zu Frau X. Und habe es nie bereut. Und dann kam das, dessen Möglichkeit ich immer predige und von dem ich immer hoffe, dass es nicht passiert: Miß Kelly wurde ca 3 Wochen nach der Vermittlung schwer krank. Wir rechneten mit dem Schlimmsten. Miß Kelly hat schon die Sterbesakramente erhalten. Niemand wußte, was sie hatte und alle waren sich sicher, dass sie es nicht schafft. Aber sie hat es geschafft. Warum, das weiß auch niemand. Aber sie lebt.

Und die Zeit dazwischen hat mir gezeigt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe: Miß Kelly wurde liebevoll gepflegt und gepäppelt. Und es wurden viele Tränen vergossen. Keinesfalls hätte Frau X das getan, was ihr verschiedentlich, auch vom Tierarzt, empfohlen wurde: die mangelhafte Miß Kelly einfach zurückgeben. Im Stich lassen. Miß Kelly lebt. Und das freut mich doppelt. Auch für Frau X, die kurz zuvor tragisch ihren Mann verloren hatte und schon an ein schlechtes Karma glaubte, das ihr alles, was sie liebt, wegnehmen will.

Das sind die Plätze, die ich suche: Menschen, die Charakter haben und zu ihrem Wort stehen. Alle anderen können mich mal..... In diesem Zusammenhang nochmals viele Grüße an Frau Sch. Die hat eine Katze schon nach zwei Tagen wieder an den Tierschutz zurückgegeben, weil sie eine Blasenentzündung hatte, und dann wollte sie von mir eine neue..... Schon verschissen....das habe ich ihr übrigens auch deutlich gesagt.

Apropos: wen würden Sie heiraten: Jemanden wie Frau X oder wie Frau Sch, die sich gleich, wenn es schwierig wird, aus dem Staub macht.....? In guten wie in schlechten Tagen..... Oder: wer im kleinen nicht treu ist, ist im großen auch nicht treu...könnte was dran sein......05.09.2010



SAMU (oben) war der große Renner. Von wegen behinderte Katzen lassen sich nicht vermitteln. Die Resonanz war überwältigend. Sogar aus Köln wollten die Interessenten anreisen, 366 Kilometer. Für Samu gab es fast mehr Anfragen wie für alle anderen Katzen. Das hat gutgetan. 06.03.2010



HOLLY (oben) ist eigentlich keine schwierige Katze, aber eben doch sehr speziell. Und sehr clever, uns sehr schnell ausgebüxt. Jetzt wohnt sie bei Frau R. Die war früher mal Gefängnisleiterin und dürfte mit so was fertig werden....Für jedes Kätzchen das richtige Plätzchen. Ach ja, Frau R. hat auch sehr gute Nerven....06.03.2010






Ich gebe es zu. Bei Balduin (oben) ist es mir unendlich schwer gefallen. Das Hergeben. Aber ich habe es gemacht und es geht ihm dort sehr viel besser als bei mir. Drei Erwachsene, die sich  um nur zwei Katzen kümmern, da kommt er viel mehr auf seine Kosten. Eine kleine Freundin hat er auch schon und Krankengymnastik muß er machen, damit sich die Sehnen seines gebrochenen Beinchens nicht verkürzen. Die Fahrt nach Altbach hat sich gelohnt. Es war so, wie wenn ich ihn seinen neuen Eltern in die Arme lege. Seine Kindheit fängt einfach wieder von vorne an....Der kleine Bruchpilot ist gelandet....21.11.2009

Es kommt nicht oft vor, dass ich "Ausverkauf" habe. Aber so zwischendurch ist das auch mal angenehm. Also habe ich vor drei Wochen meine Wohnung renoviert. Es war fast schon qualvoll. Viele nette Anfragen nach Katzen und keine Katzen mehr. Aber jetzt habe ich wieder Nachschub bekommen.

Eine der erfreulichsten Vermittlungen war die von Emilia, alias "Hase". Sie war wirklich mein Langzeitprojekt und beweist : man soll immer auf den Richtigen warten. Auf den richtigen Platz. Das Warten hat sich gelohnt. 1,5 Jahre war sie bei mir und entwickelte sich von der sehr scheuen Bauernhofskatze zum Schmusemonster. Gelungene Sozialisierung. 05.11.2009

Jedes Jahr denke ich mit Schrecken an das Sommerloch, wenn ich mit so ca 20 Katzen ausharre und auf bessere Tage warte. Aber dieses Jahr hat es Fortuna gut mit uns gemeint. Die Vermittlung war ausgesprochen gut und ich konnte sogar im August 6 Katzen vermitteln. Und jetzt im September auch schon wieder 4. Und so ganz nebenbei konnten wir auch noch Katzen vermitteln, die anderen Orts auf eine neue Heimar warteten. Danke Fortuna.  25.09.2009



Mit diesem Kumpel hatte Jonas nie Ärger......

Ich habe es ihm mehrfach angedroht, dass er zu einem Dobermann kommt. Jonas hat es eben einfach darauf angelegt. Er sieht aus wie ein wahres Unschuldslamm, aber wehe, er merkt, dass er stärker ist, dann haben die anderen Katzen nichts zu Lachen. Hauen die ihm eins auf die Mütze, dann ist alles in Ordnung, dann ist er so brav, wie er auch aussieht. Jonas eben. Und nun raten Sie mal, wo er jetzt wohnt: mit einer Boxerhündin und einer Katzenzicke, ein Platz exklusiv für Jonas. Und wie brav er jetzt ist, geradezu genial, passgenau für Jonas, der kleine Gauner.....Der kann jetzt seine ganzen Sünden abtrainieren.....12.08.2009


Mal ganz nebenbei haben wir Charly vermittelt, einen Unglückwurm, mit nur noch drei Beinen. Nicht gerade ein gefragtes Modell. Aber wenn sich mal jemand für einen solchen Unglückswurm erwärmt kann man fast immer sicher sein, dass es auch ein sehr guter Platz ist, anders wie bei Twiggy..... Frau W. hat sich für Charly erwärmt, nachdem ich ihn ihr sehr ans Herz gelegt habe. Eigentlich bräuchte sie keine weitere Katze mehr, aber für einen "Notfall" war dann doch noch Platz. Dem Himmel sei Dank. Viele Vermittlungen laufen eben einfach "unter der Hand", quasi mit Vitamin B.  09.07.2009


Manche Katzen laufen mir auch öfters über den Weg. So vor drei Wochen. Ein Anruf vom Tierheim, eine Katze wurde vom Tiernotdienst etwas abgemagert dort eingeliefert, die Besitzerin sei verstorben. Ich habe recherchiert. Diese Katze habe ich im Oktober 2003 zu einem sehr betagten älteren Ehepaar vermittelt, das mit seiner Tochter, Jahrgang 1972 zusammenlebte. Und nun waren alle drei tot!! Was sich genau abgespiet hat, konnte ich nicht mehr herausfinden. Also holte ich den unglückseligen Nachlaß aus dem Tierheim ab und wir hatten Glück, genau nach drei (!!!!) Tagen war sie vermittelt, aber die neue Besitzerin mußte mir versprechen, noch ein bißchen länger am Leben zu bleiben...... 08.07.2009




Selten habe ich eine so runtergekommene Katze wie Twiggy aufgepäppelt Bild oben).  Mit nur 900g kam sie eines Nachts zu mir und blieb zwei Monate. Nun hat sie einen sehr liebevollen Platz. Hätten Sie gedacht, wie schwer es ist ein superhübsches Heiliges Birma-Mädchen zu vermitteln? Eine Katze, die fast jeder will. Erst mal die Spreu vom Weizen trennen. Wie viele Anfragen bekam ich für die Einzelhaltung, obwohl ich ziemlich deutlich geschrieben habe, dass sie nur zu mindestens einem Artgenossen vermittelt werden soll, da sie sehr sozial ist. Vielen ist es schlichtweg egal, ob sich die Katze dann auch wohlfühlt, Hauptsache, sie haben eine schöne Katze. Wie oft sollte ich mich rechtfertigen dafür, dass ich auch Ansprüche an die Plätze meiner Katzen im Sinne ihres Wohlergehens stelle. Um es mal ganz klar zu sagen: ich bin Tierschützerin und kein Dienstleister für Menschen!! 03.07.2009




Selten ist mir der Abschied so schwer gefallen, wie von Robin Hood (Bild oben) .Schließlich haben wir ein Jahr das Bett miteinander geteilt. Als er kam, war ich mir nicht einmal sicher, ob er jemals domestiziert wurde, oder ob er verwildert war. Er war eine harte Nuss, aber es war sehr schön mit ihm. Inzwischen meditiert er mit seiner neuen Besitzerin und stärkt sein Beamtenchakra... Das ist eine Sportart, die seinem Bewegungsdrang sehr entgegenkommt. Ob er nun schläft, faulenzt oder meditiiert, das macht für ihn keinen Unterschied. Ja, so läßt`s sich leben. 25.04.2009



Snoopy (siehe oben) hat mich sehr viel Nerven gekostet. Am Anfang wollte er ständig ein bißchen sterben, aber das habe ich ihm ausgeredet. Dazu hat es nur etwa 6 Wochen lang täglich eine Spritze gebraucht und schon ließ er sich überreden weiterzuleben. Ich fand ihn irgendwie unnahbar. Wenn er im Bett lag und ich auch schlafen ging, hat er es mehr oder weniger eilig verlassen. Und jetzt: bei seinen neuen Leuten lag er schon in der ersten Nacht langgestreckt im Besuchergraben. Die ganze Nacht!!! Wenn ich ehrlich bin: ich habe mir schon überlegt, ob ich beleidigt sein soll. Ich war wohl nicht sein "Typ" und schließlich geht man nicht mit Jedem ins Bett.........      04.04.2009

Jetzt ist März und ich habe so gut wie gar keine Katzen mehr zu Gast in meiner Wohnung. Genaugenommen nur noch 5 (!) Pfleglinge und das ist ein Rekordtief. Besonders gefreut hat mich die Vermittlung von meinen Sorgenkindern, zum Beispiel Aramis. Und der arme Kerl hat schon viel mitgemacht........ ich kenne ihn schon seit fast vier Jahren.......

Aramis wurde "draußen" geboren. Er kam mit seinem Bruder zum Tierschutz, beide waren sehr scheue Tiere. Anfassen?  Nicht daran zu denken . Sie wurden als 6 Monate alte Kater zu einer Familie mit Kindern vermittelt, in eine sehr große Wohnung. Dort hat man es sicherlich gut mit ihnen gemeint, aber das hat einfach nicht funktioniert. Scheue Tiere vermittle ich niemals in lebhafte Haushalte und auch nicht dorthin, wo so viel Platz ist, dass sie sich entziehen können. Dann ist einer der beiden Kater ausgebüchst und saß in der Garage. Er konnte nur noch mit einer Katzenfalle eingefangen werden und das Ende von Lied: beide Kater wurden abgegeben. Die Dame, die sich zuerst um die Beiden gekümmert hat, hat sich auf einmal nicht mehr für sie interessiert und so kamen sie zu mir, im Sommer 2006. Monatelang habe ich überhaupt nichts von ihnen gesehen.

Und es kam, wie es eben manchmal leider kommt, eine Katze hatte Schnupfen und schließlich die anderen auch. Das ist bei Tieren, die man anfasen kann, kein Weltuntergang. Sie bekommen Medikamente. Aber wie geben Sie einem sehr scheuen Tier Medikamente? Mit Müh und Not habe ich beide eingefangen und zum Tierarzt gebracht. Dort wurden sie zur Untersuchung leicht sediert und Aramis` Bruder starb, Herzfehler, wie sich herausstellte. So kam ich mit einem schwarzen Kater zurück, den ich dann, als er gesund war, zu meinen eigenen Katzen dazugesellte. Er sollte mit mir leben. Das hat ihm gut getan, er wurde in Maßen zutraulich und auch für seine Verhältnisse verschmust. Und so kam eines Tages Frau L.    Eine sehr nette und sympatische Dame, die sich bewußt für Aramis entschied und bei der er auch aufblühte. Frau L. gehört zu den feinfühligen und netten Menschen, die gerne was für notleidende Tiere tun, die aber vielleicht nicht die nötige Kraft dazu hat, denn die braucht man....... und man muß auch erkennen, wo die eigenen Grenzen sind. Hinzu kamen noch drei Hunde und irgendwann mußte sie die Wohnung aus Kostengründen aufgeben und in eine sehr kleine Wohnung ziehen. Zuerst hat sie alle Opfer für ihre Tiere gebracht und schließlich mußte sie einen Teil von ihnen opfern....... Und Aramis kam zu mir zurück. Und selten habe ich mich so sehr geärgert.......Tierliebe in Ehren, aber man sollte nicht so ganz sein Hirn dabei ausschalten.....

Seit drei Wochen lebt Aramis bei Frau K. Sie suchte dringend einen Kumpel für ihr Katzenmädchen. Und das ist genau der richtige Job für ihn. Er soll sie einfach nur glücklich machen. Das tut er........ Er schleimt sich schon ein..... mit Küßchen und so......... Er darf scheu sein, wie er will, ganz egal, er ist willkommen und das ist jetzt hoffentlich das letzte Mal, dass er mir über den Weg gelaufen ist. 22.03.2009



Die Vermittlung von Max (Bild oben) war eigentlich keine Sensation. Außer, dass er nicht lange in meinem Katzenzimmer ausharren mußte. Es meldete sich gleich Ehepaar A., das einen Zweitkater suchte. Wie man unschwer erkennen kann, hat Max einfach nur zu viele und zu schwere Knochen. Und so ähnlich sieht sein neuer Kumpel auch aus. Nun machen sie gemeinsam Diät. Das besondere an Max: er war schon einmal vermittelt. Von einer Dame, die auch Tierschutz machte. Und als es Komplikationen gab, war sie nicht mehr erreichbar und  meldete sich nicht. Weder telefonisch, noch schriftlich per E-Mail. Das werde ich nun nicht kommentieren. So viel zum Thema Qualität. Dann ist Max bei mir gelandet und innerhalb kürzester Zeit bei Ehepaar A. Und zwar genau kurz vor Heiligabend. Zwei Tage nach der Vermittlung, genau an Heiligabend bekam er eine Blasenentzündung, oder zumindest wurden nun die Symptome richtig offenbar. Ehepaar A. hat weiße Fliesen und ein weißes Sofa, so dass die Bluttröpfchen, die er verlor, nicht zu übersehen waren. Ich bin gleich mit meinem Medikamenten-Fundus hingerast, damit Max die Zeit bis nach den Feiertagen übersteht und dieser Tage ist ein Tierarztbesuch geplant. Es ist genau das passiert, was immer wieder passieren kann und was immer wieder gefürchtet íst:  der ganze Streß hat ihm zugesetzt (siehe Vorabinfo). Es tut mir zwar leid für Max und auch für Ehepaar A. , aber dieser Vorfall hat mir gezeigt, dass er nun in guten Händen ist. Man ist um ihn besorgt und kümmert sich um ihn, genauso, wie es sein soll. Alles Gute Max und  dass Du nie wieder im Stich gelassen wirst!!

Bei Merlin (Bild unten) wurde mir erst nach seiner Vermittlung klar, wie dringend er ein neues Zuhause benötigte. Ich habe ihn bzw. einen Zettel am Schwarzen Brett eines Einkaufsmarktes in Pforzheim entdeckt. Das ist normalerweise nicht meine Gegend.... Es sollte wohl so sein. Ich hatte nur telefonisch mit den Vorbesitzern Kontakt. Merlin sollte vermittelt werden, da er ständig den Attacken des anderen Katers ausgesetzt war. Ich ging davon aus, dass dies das einzige Problem ist..... Merlin lebt jetzt bei Ehepaar S. in Sindelfingen. Dort ist er der kleine König. Man hat mir berichtet, aus welchen Verhältnissen er stammt:  eine 1-Zimmer-Wohnung, bewohnt von einem Ehepaar mit Kind, zwei Ratten und zwei Katzen. Und oh Wunder: die Katzen vertragen sich nicht. Komisch eigentlich, bei so viel Platz..... Merlin stammt wohl aus dem Prekariat. Aber der soziale Aufstieg ist ihm schneller gelungen, wie seinen Ex-Besitzerin..... Und gebadet wurde er bei seiner Ankunft in der neuen Heimat. Jetzt würde er wieder gut riechen..... nicht mehr nach den Gerüchen seiner alten Heimat........Ich schätze mal, bei seinen Ex-Besitzern ist es mit Baden nicht getan.......



Inka ist vermittelt, dem Himmel sei Dank. Eigentlich ist sie ja eine tolle Katze. Aber wenn man mehrere hat, so wie ich, dann ist es fast unertraglich, Einzelgänger zu beherbergen. Wir freuen uns auf jeden Fall alle mit ihr und sie hat es auch sehr gut erwischt, einen Einzelplatz, versteht sich.

Inka ist einfach mal bei einer Polizistin zugelaufen, bzw. sie hat sich im Zwinger ihres Diensthundes niedergelassen und hat dort ihre Jungen bekommen. Die Polizistin hat die Jungen dann vermittelt und Inka kastriert.  Aber Inka wollte in der Nachbarschaft einziehen. Das geht ganz einfach: man setzt sich vor das Haus und schreit so lange, bis man reindarf. Und dann kam Inka zu uns. Später mußten wir erfahren, dass der Diensthund die eigene Katze der Polizistin so schwer gebissen hat, dass diese eingeschläfert werden mußte. Unglaublich......



Kennen Sie diesen jungen Mann noch, Caramello, alias E.T. Er hat sich zu einem ansehlichen Kater entwickelt und eine Bahncard hat er auch. Er begleitet seine Besitzerin bei allen Reisen und ist stets Attraktion in allen Zugabteilen:



Neues von Mimmi, siehe unten:

Unserem alten Mädchen geht es gut, wie man hier sieht. Schon etwas schamlos, wie sie sich an die Männer ranschmeißt..... Nach nur zwei Tagen war sie eingelebt und nach zwei Monaten hat sie 1KG zugenommen !!!! Wir möchten an dieser Stelle ein gutes Wort für unsere Senioren einlegen. Schließlich wird Mimmi in diesen Tagen 17 Jahre alt. Und dann klingt mir immer in den Ohren, was ich so oft höre: "....wir möchten eine junge Katze, eine Katze eben, die sich noch an uns gewöhnt."  Ich kann es nicht mehr hören......  Gelegenlich erlaube ich mir, je nach meiner Tagesform, den Anrufer nach seinem Alter zu fragen......Mimmis Vermittlung war wirklich gerade noch rechtzeitig. Kurz danach ist ihre ehemalige Besitzerin verstorben. Aber sie durfte sich noch darüber freuen, dass Mimmi versorgt ist.




SOMMERZEIT - NEUE NACHRICHTEN

Mimmi sagt D A N K E, allen, die sich bemüht haben, ihr zu einer neuen Heimat zu verhelfen. Wir haben mobil gemacht...... Schon nach wenigen Tagen durfte sie in ihr neues Zuhause ziehen. Unser altes Mädchen ist jetzt angekommen. Über das Intranet der BW-Bank wurden wir fündig.
Die Altersvorsorge der BW-Bank ist einfach unschlagbar!!!!


Neues von Leo und Little Joe, die sich zwischenzeitlich zu einem Gauner-Duo entwickelt haben. Wahre Liebe gibt es eben nur unter (Katzen-) Männern!!



Selten haben wir so gelacht: E.T. war einfach der lustigste Kater, den ich je gesehen habe. Der arme Kerl. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.....

 


Unser E.T. ist zuhause angekommen. Er ist jetzt der Kronprinz bei einer Perserkatzenliebhaberin, die ihn fast rund um die Uhr bemuttert. Einen hübschen Pullover hat er auch schon. Und E.T. hat sich in bewährter Manier an ihren Rockzipfel gehängt. Er leidet unglaublich unter Verlust- und Verlassenheitsängsten, nachdem er monatelang in einer erbärmlichen Abstellkammer eingesperrt war. Und fressen tut er IMMER. Bis zum Anschlag.


Dann waren da noch die vier Mädels aus dem Schrebergarten, teilweise ängstlich, teilweise schon richtig scheu. Nach nur zwei Monaten waren alle vermittelt. Die beiden letzten und ängstlichsten sogar gemeinsam!!! Die Vermittlung fand quasi unter meiner Kommode statt.

Am schönsten finde ich, wenn Katzen eine Chance bekommen, die sonst überhaupt keine gehabt hätten: die Straßenkatzen. Und hier hat gleich ein ganzes Quartett Glück gehabt!!

Auszug aus einer E-Mail:

......Paulchen hat sich nun wunderbar eingelebt. Er ist sehr zutraulich, schläft viel u. wenn er wach ist, ist er noch sehr verspielt u. rast durch die Wohnung. Wir können es uns ohne ihn gar nicht mehr vorstellen...





Zwei der drei Bulgarenmädchen sind inzwischen auch vermittelt und wir wünschen den neuen Besitzern viel Spaß mit den Kätzchen und viel Freude aneinander!.






NEUES SEIT DEZEMBER


Ein kleiner armer Straßenkater
Hat jetzt einen neuen Vater,
Herr Engel hat den Rückrüf nicht gescheut,
und Micky sich jetzt über Gesellschaft freut,
Kater Smiley machte die Familie erst komplett
Und ist jetzt auch dabei im Bett.
Diese Vermittlung ist geglückt,

Die beiden Kater sind zusammengerückt.

So wie Smiley haben wir noch unzählige andere Katzen vermittelt. Eine große Sensation ist die Vermittlung von Felix, unserem Seniorkater.

Sein genaues Alter ist uns unbekannt, wir schätzen aber open end, sicherlich schon weit über 15. Und das Beste: wir haben uns genau zwei Wochen um einen guten Platz bemüht und hatten dann drei sehr gute Interessenten! Unglaublich. Das haben wir ehrlich gesagt noch nie erlebt. Charme öffnet eben doch alle Türen. Nicht nur bei Katzen.




Von Little Joe gab es nie ein Bild. Als ich dann endlich eines hatte, hatte ich auch schon einen Platz für ihn. Er wohnt jetzt bei Leo, den hat er ja schon bei mir trainiert. Siehe vermittelte Katzen im September. Little Joe, das Sportgerät. Als ich ihn in sein neues Zuhause gebracht haben, habe ich mich wie eine Mutter gefühlt, die ihr Kind zur Adoption freigibt. Einfach schäbig. Andererseits: hätte ich alle Katzen vor ihm nicht so konsequent vermittelt, dann auch er keinen Platz mehr bei mir gehabt. So einfach ist das.



Liebe auf den 1.Blick - auch das gibt es bei Katz und Mensch! Unser Karthäuser, der noch gar nicht im Netz war, weil wir nicht dachten, dass er schon vermittelbar ist. Und siehe da - eines Tages kam eine junge Frau und er hat sich sofort verliebt in sie. (Und sie in ihn!) Sie durfte ihn streicheln und heute kommt er sogar mit Frauchens Hund klar! Wenn das kein Glücksfall ist!

Auch Nina und Paulchen sind gut untergebracht. Allerdings nicht zusammen, sondern jeder für sich und das ist gut so. Paulchen wohnt jetzt in einer Großfamilie mit 6 Personen und ist der "Star"! Nina hat ein Ehepaar mit großem Haus und Garten adoptiert und es richtig gut getroffen.

Dann waren da noch Lilly, Jim und Lukas und Sofia die inzwischen auch gut vermittelt sind.

Das Jahr hat für uns sehr gut angefangen und wir freuen uns für jede Katze, die ein liebes Zuhause gefunden hat. 


Neues vom November

Filou, unser entzückender Satansbraten ist vermittelt, und das schon seit 4 Wochen, und: es scheint gut zu gehen. Dem Himmel sei Dank. Als er kam, war er ein richtig nervöses Hemd, quasi ein Kater mit ADS-Syndrom. So langsam scheint er seinen Platz im Leben gefunden zu haben. Wir wünschen ihm (und uns), dass es so bleibt.





Filou's erste Schritte im Freien mit
Begleitung

Ganz besonders gefreut hat uns die Vermittlung von Wilma, einem mehrfach behinderten Straßenkätzchen. Die hat den Jackpot geknackt und das große Los gezogen. Lesen Sie mal den Gästebucheintrag vom 27.11.2007. Schöner wie das schönste Märchen!!

Dann haben wir noch einige Katzen von der Straße geholt und auch schon teilweise vermittelt. Mindestens 5 Katzen haben wir direkt vom Vorbesitzer aus vermittelt und so war auch der November sehr erfolgreich aber auch arbeitsintensiv.

Leider kommen wir nicht immer rechtzeitig. Zum Beispiel für den völlig verwahrlosten runtergekommenen Streunerkater, der in einer Gartenanlage zugelaufen ist. Als die Gartenbesitzer sich daran machten, ihn einfangen zu wollen, ist er nicht mehr erschienen. Wenig später wurde er unter einem Busch gefunden: tot. Wir können leider nicht allen Katzen helfen. Und auch damit müssen wir fertigwerden.
Stuttgart, den 04.12.2007


NEUES vom OKTOBER,

Nur kurz innehalten: in den letzten acht Tagen habe ich 6 Katzen aus meiner Wohnung heraus vermittelt. Letzen Montag hat mir ein Sozialarbeiter 4 Katzenbabys gebracht. Er hat beobachtet, wie die Besitzerin auf der Straße die Babys an Kinder verschenkt!!! Er hat sie alle eingesammelt und wird sich auch darum kümmern, dass die Mutterkatze kastriert wird.. Am Montag eingesammelt und am nächsten Sonntag waren sie alle schon vermittelt, paarweise, so wie ich es mir im Idealfall wünsche. Meine alte Bruddeloma hat auch einen Platz bekommen. Sie wurde von ihren Besitzern nicht mehr ins Haus gelassen und auch nicht mehr gefüttert, seit sie Kinder haben. Sie saß immer auf dem Friedhof, bei Tag und Nacht, bei Wind und Wetter. Die haben noch gar nicht gemerkt, dass die Katze weg ist.... Warum sie wohl immer Schmerzen hatte, wenn man sie am Rücken streichelt? Inzwischen ist die Nachfrage so gestiegen, dass ich auch andere Tierschützer und Pflegeplätze mit Interessenten versorgen kann. Unser Ziel: die Verweildauer einer Katze auf dem Pflegeplatz so kurz wie möglich zu halten. Das schont die Tiere und mich und meinen Geldbeutel und macht wieder Platz für die nächsten armen Geschöpfe. Nur nicht den Fehler machen, Katzen unnötig zu bunkern. Es gibt so viele Tierheime und Tierschützer, die ihre Katzen nicht mehr hergeben können. Und damit beginnt ein furchtbares Dilemma. Die ganze Arbeit ist blockiert und vielen Tieren kann dadurch nicht geholfen werden.

Und: ein bißchen stolz sind wir schon: unsere Homepage hat nun über 10.000 Zugriffe. Allen Unkenrufen zum Trotz. Mit ihr hat eine unglaubliche Erfolgssträhne begonnen, die ständig besser wird. Wir können es gar nicht glauben. Vielen Dank an Frau Maier und Frau Kühn, die ständig daran basteln, immer dann, wenn mir wieder mal was eingefallen ist. Die Resonanz ist unglaublich!! Und damit erreichen wir genau unsere Zielgruppe: gute und liebevolle Katzenhalter, die von anderen Tierschutzorganisationen enttäuscht sind, weil sie schlecht beraten und schlecht behandelt (!!) werden, weil man ihnen aus nicht nachvollziehbaren Gründen kein Tier geben will, weil man kaum erreichbar ist oder schon gar nicht zurückruft. Und das ist unsere Stärke: genauso läuft es bei uns nicht!! Wer einmal bei uns war, kommt gerne wieder!! Auch nach Jahren. 

Stuttgart, den 18.10.2007 

                                        

NEUES vom SEPTEMBER:

Wieder hat sich viel getan. Wir kommen gar nicht mehr zum Luftholen. Ständig müssen wir neue Tiere aufnehmen. Aber dann, und das macht die Sache sehr erträglich, werden die auch recht zügig wieder vermittelt. Im Schnitt sind es wöchentlich zwei bis fünf Katzen, denen wir zu einem neuen Zuhause verhelfen können. Kater Leo, hier ein Bild aus seinem neuen Zuhause, hat mich und meine eigenen Katzen sehr strapaziert. Er hat jetzt einen sehr tollen Platz, der Platz, auf den wir immer gewartet haben. Dem Himmel sei Dank. Tabby, unsere alte Seniorin, unser Allergie-Opfer, ist auch gut untergekommen. Die vielen Jungtiere, die so zwischendurch liefen, kann ich gar nicht mehr aufzählen. Ein besonderes Highlight ist die Vermittlung von Lilly, einer wirklich sehr scheuen Katze. Wir freuen uns. So macht uns unsere Arbeit Freude.

Stuttgart, den 29.09.2007



Bei uns läuft alles nur noch im Zeitraffer.Und wenn seit Ende der Sommerferien die Vermittlung nicht so gut wäre, wären wir schon längst untergegangen. Aber 10 Katzen in einer Woche, allesamt in sehr gute Hände! Das freut uns ganz gewaltig, vor allem, weil auch schwierige und ältere Tiere dabei waren. Die umliegenden Tierheime sind alle überfüllt. Das merken auch wir. Immer öfter verweisen die Tierheime Notfälle an uns. Alleine am letzten Wochenende haben wir drei Katzen aufgenommen, die nicht mehr im Tierheim untergekommen sind. In Oberstenfeld fangen wir gerade freilebende und verwilderte Katzen ein, die bislang von einer älteren Frau gefüttert wurden, die sich vehement gegen die Kastration dieser Tiere sträubt. Wieder einmal mehr mußten wir erleben, wie angebliche Tierfreunde großen Schaden anrichten. In dieser kleinen Ortschaft wimmelt es nur so von herrenlosen Katzen, Elend ohne Ende. Unvernunft ist eben schwer beizukommen. Dann haben wir noch zwei mutterlose Würfe aufgenommen, die werden mit viel viel Liebe und Mühe aufgezogen. Insgesamt acht Stück!! Gott sei Dank haben schon mindestens 4 davon einen festen Platz und und weitere Vermittlungen sind schon angeleiert. Das waren die letzten Wochen, die schon im Zeitraffer an mir vorübergegangen sind.                                                                                            Stuttgart, den 18.09.2007




Kaum zu glauben, aber wahr. Cleo und ihre Tochter sind vermittelt. Außergewöhnlich gut sogar. Das Wunder, an das nur eine liebende Katzenpflegemutter glauben kann, ist geschehen. Oder wie würden Sie die Chancen einschätzen für zwei ältere, verstörte, ängstliche, traumatisierte Katzenmädchen, die jeden Besucher erst mal anknurren und die möglichst zusammen vermittelt werden sollten? Und siehe da: sie entwickeln sich sehr erfreulich. Dieses Bild wurde schon kurz nach der Vermittlung aufgenommen. Diese Vermittlung ist wie ein 6er im Lotto.

Calimero hat mich trotz seines Charmes an meine Grenzen gebracht. Erst mal hat er den Katzenschnupfen eingeschleppt. Als das dann überstanden war und das Katzenzimmer wieder fit war, hat er Cleo und ihre Tochter verdroschen. Also kam er in "Einzelhaft". Ging nicht anders. Aber auch er ist vermittelt. An einen Einzelplatz. Versteht sich. Dort ist er nun der kleine Prinz. Seine Behinderung ist kein Thema. Hat ihn übrigens bei seinen Schlägereien in keinster Weise beeinträchtigt.

Das waren die bemerkenswertesten Vermittlungen der letzten Wochen. Stuttgart, den 22.08.2007.


Am 07.06.2007 war ein denkwürdiger Tag. Mona, unser super-scheues, wildes Katzenmädchen wurde vermittelt, an einen Platz, wie er besser und geeigneter nicht sein könnte. Das ist wie Ostern und Weihnachten zusammen. Es stimmt also doch: geht nicht gibt`s nicht, getreu unserem Motto. Bis man eine solche Katze vermittelt, sind etwa 50 andere vermittelt. Insofern ein seltenes, aber nicht unmögliches Glück.

Diese Woche hatten wir enormes Glück, 5 Katzen wurden vermittelt, vier davon direkt vom Vorbesitzer. Eleganter geht es nicht. Allesamt haben jetzt ein schönes Zuhause. So sollte es immer sein.

Stuttgart, den 20.06.2007


In der letzten Zeit hat sich so viel getan, dass ich gar nicht mehr dazu komme, alles zu dokumentieren. Einige Meilensteine möchte ich aber dennoch erwähnen: etwa die Vermittlung von Ernie und Bertie, die zusammen bleiben durften und jetzt einen sehr sehr guten Platz haben. Beide sind nicht handzahm. Insofern ist es schon eine Sensation für Beide zusammen einen Platz zu finden und das auch noch zusammen mit Olli. Und der hat gleich seinen "Einstand" gegeben. Zunächst hat er drei Wochen am Stück die ganze Nacht geschrien und dann hat er noch eine grausame Augenentzündung bekommen (siehe "Vorab-Info"). Er hat keine Gelegenheit ausgelassen, die Tierliebe seiner neuen Besitzerinnen zu testen . Wir haben dann noch zusammengelegt, um den Tierarzt zu bezahlen. Olli scheint über den Berg, seine Besitzerinnen lieben ihn noch immer, Gott sei Dank. Das war eine schwere "Geburt". Aber drei auf einen Streich. Das gibt es nicht alle Tage.

Im siebten Himmel bin ich geschwebt, als ich kurz nach Ostern einen Brief bekam von Frau S. Am 31.12.2000 habe ich ihr Lilli vermittelt. Lilli wurde am 27.07.2000 mit ihren beiden wilden Schwestern eingefangen. Total ausgehungert und wirklich wild. Die Drei haben mich monatelang beschäftigt und wirklich zahm sind sie heute noch nicht. Aber bei Frau S. hat Lilli als Zweitkatze eine gute Heimat bekommen. Doch dann kam der tragische Tag an Pfingsten 2004. Die Urlaubsvertretung ließ das Fenster offen und Lilli ist abgehauen. Vor drei Jahren!!. Manchmal wurde sie sogar gesehen. Aber sie ließ sich nicht anfassen. Zeitungsanzeigen: ergebnislos. Nein, eigentlich nicht ganz. Frau S. hat dann noch eine andere herrenlose Katze aufgegabelt, die so ähnlich aussieht wie Lilli. Die Katzenfalle hat auch nichts genützt, außer, dass 10 Katzen aus der Nachbarschaft und diverse Igel gefangen wurden. Aber ein Futterplatz wurde eingerichtet. Und dieses Jahr wurde eine Tigerkatze im Schuppen entdeckt und gezielt gefüttert. Sie war scheu. Eines Tages hat Frau S sie ins Treppenhaus gelockt und : LILLI IST WIEDER DA !!!!!! Nach drei Jahren. Eine Sensation.

Simba und Chiara habe ich persönlich abgeholt und wurde Zeuge ihrer tragischen Umstände. Am liebsten hätte ich noch mit der Besitzerin mitgeheult. Gleich danach wurden sie mit entsprechendem Text ins Internet gestellt. Kurz danach bekam ich auch gleich vom Ehemann der Besitzerin Droh-E-Mails. Ich solle den Text ändern, sonst würde er rechtliche Schritte gegen mich einleiten. Der Hergang wäre völlig unzutreffend und ich solle an meinen guten Ruf denken. Er spaße nicht und und und. Ich habe den Text nicht geändert. Soll er sich mal lieber um seinen guten Ruf kümmern. Die beiden sind längst vermittelt. Aber ich glaube, ich werde sie jetzt erst recht noch eine Weile im Netz lassen. Den Text haben wir dann noch fett gemacht.

Das waren in Kürze nur die wichtigsten Neuigkeiten. Stuttgart, den 22.05.2007




NACHRUF                  (27.03.2007)

Am 19.3.2007 wurde OSKAR eingeschläfert. Ein Pechvogel, der dann trotz allem noch Glück hatte.
Im August 2005 habe ich ihn aus einem Obdachlosenhotel geholt. Der Hotelbe-
treiber hat verboten, dass seine Besitzerin, auch vom Leben gezeichnet, ihn dort hält. Als er kam, war er nicht nur 10 Jahre alt, sondern auch krank. Wie sich später her-
ausstellte, hatte er Krebs.
Dann kam Patrik, ein junger Student, der ausdrücklich nach einem Tier suchte, das sonst kaum noch Chancen auf eine gute Vermittlung gehabt hätte... Patrik hat sich OSKAR ausgesucht. Ein armer Pechvogel und längst nicht der Schönste unter all den anderen gesunden und jungen Katzen. OSKAR durfte bei ihm seinen Lebensabend verleben, obwohl ziemlich schnell klar war, dass es nicht mehr lange sein würde.
Ziel war, dass OSKAR nicht leiden muss. Und das mußte er auch nicht. Er ist sogar noch nach Erfurt umgezogen. Alles kein Problem, wenn man seine Katze liebt und fest entschlossen ist, sie überall hin mitzunehmen. Das war ein schönes trauriges Erlebnis.



10.März 2007

Auch im Februar hatten wir Vermittlungserfolge - leider aber nicht genug!!
Die beiden Perserkatzen haben eine Heimat gefunden und wie sollte es auch anders sein - unsere drei Jüngsten kamen als letzte und wurden zuerst vermittelt.
Die Nachfrage war enorm und wir hätten noch jede Menge andere junge Katzen
vermitteln können.

FREDDY hat auch innerhalb kürzester Zeit eine Familie gefunden. Für ihn freut es uns ganz besonders. Er kam von einem auswärtigen Tierschutzverein und wurde dort einige Monate in einem kleinen Käfig gehalten, weil man ihn für wild und aggressiv hielt.
Kaum war er bei uns angekommen und nicht mehr in einem Käfig eingesperrt,
entpuppte er sich als ausgesprochen freundlicher anhänglicher Schmusekater.
Wir waren sprachlos, da wir uns schon damit abgefunden hatten, dass wir nur noch in Ritterrüstung das Katzenzimmer betreten können......

TOMMY, der schwanzlose Kater aus der spanischen Tiertötungsanlage wurde
ebenfalls vermittelt. Er hat es ganz besonders gut getroffen. Sein Leben ist schön!
Mit oder ohne Schwanz - ganz egal!!!


06.Februar 2007

In der letzen Woche hat sich wieder Einiges getan. Immerhin konnten wir wieder drei Katzen vermitteln. Bambolina, die drei-jährige Schmusekatze hatte es nicht sonderlich schwer, die Herzen ihrer neuen Besitzer zu erobern. Sie kam aus einem italienischen Haushalt, für den sich schon das Ordnungsamt zu interessieren begann. Dann haben wir noch Cleo vermittelt. Sie kommt aus Wiesbaden und war eigentlich schon startklar, um nach Amerika ausgeflogen zu werden. Sie gehörte amerikanischen Armeeangehörigen, die sie dann doch nicht nachgeholt haben. Für Cleo hatten wir schon einen Platz, noch bevor sie bei uns angekommen ist. Gerade mal eine Nacht war sie bei uns. Und gleich am nächsten Tag konnten wir sie in ein sehr schönes Zuhause übergeben. Dort gibt es noch eine andere Katze und zwei (für sie unerreichbare) saftige Meerschweinchen. Ganz besonders freut uns die Vermittlung von Joy. Das war kurz vor knapp. Der Besitzer, ein Sozialfall, den man mehr unter einer Brücke lebend vermutet hätte, gab dann noch zum Besten, dass er die Katze bald hätte einschläfern lassen, wenn er sie nicht "losbekommen" hätte. Nun denn. Er selbst hat Kehlkopfkrebs im Endstadium. Mal sehen, was sich bei ihm noch tut.... Joy ist bei einem sehr liebevollen älteren Ehepaar untergekommen. Die Leute haben weder eigene Kinder noch Enkelkinder und Joy ist jetzt deren Nummer EINS!! Joy hat Glück gehabt, obwohl sie schon elf Jahre alt ist!!


IM JANUAR 2007

Schon allein in den letzten 10 Tagen hat sich viel getan. Besonders gefreut hat mich die Vermittlung von einem 16 Jahre alten Kater. Unser Methusalix wurde noch mal heimatlos, weil seine Besitzerin ins Heim mußte. Wir hatten für ihn einen Platz, noch bevor er da war. Ein riesiger kräftiger Langhaar-Kater, der kurz vor der Vermittlung geschoren werden mußte. Und dann lernte er seine neue Besitzerin kennen. Und sie liebt ihn so, wie er ist, auch mit kahlem Hintern, der zugegebenermaßen schon etwas unvorteilhaft aussieht.

Dann noch die beiden sehr scheuen Katzen, die sich nicht anfassen lassen. Beide wurden zu bereits vorhandenen Katzen vermittelt. Für solche Katzen findet sich nicht ohne weiteres ein guter Platz. Aber es geht. Beide haben einen tollen Platz bekommen. Nur mußte ich dann erst mal auf Safari. Die beiden hatten nicht vor, sich einfangen zu lassen. Das hat mir strategische und sportliche Höchstleistungen abverlangt. Aber zum Schluß habe dann doch ich gewonnen.

Gestern Abend habe ich einen sehr ängstlichen Kater vermittelt. Ein Hasenfuß durch und durch. Und wie bei Menschen auch, haben meistens die Schüchternen das Nachsehen. Aber nicht immer. Dieser Kater hat einen sehr guten Platz in Tübingen bekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass die dort bereits vorhandene Katze Gefallen an ihm findet. Seine neuen Katzeneltern jedenfalls haben ihn nach Hause mitgenommen, so als hätten sie ihr Baby aus dem Krankenhaus abgeholt.

Die beiden jungen zahmen Katzen, die noch so "zwischendurch" vermittelt wurden freuen uns natürlich auch. Solche Tiere haben es eben nicht schwer. Aber auch sie brauchen eine gute Heimat.

Das Jahr hat gut angefangen und wir sind hochmotiviert. Nachdem die Homepage so gut läuft könnten wir gleich erweitern. Ich habe meiner Freundin Edeltraud angeboten, sie auch in die Homepage zu stellen. Da wir bis jetzt jede Katze vermittelt haben, müßte es doch möglich sein.....










EIN HAUS OHNE KATZE IST WIE EIN AQUARIUM OHNE FISCH!