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Jedes Jahr verschwinden hunderttausende Haustiere, zumeist Katzen. Kein Katzen-
besitzer ist vor dem Verlust seines Tieres gefeit. Sie erhöhen jedoch die Chance Ihr Tier wiederzufinden, wenn Sie unsere Tipps beachten:

LASSEN SIE IHR TIER KENNZEICHNEN!!!!

"Meine Katze kommt nicht raus. Deshalb haben wir sie nicht tätowieren lassen".
Das hören wir sehr oft, gerade von Besitzern entlaufener Wohnungskatzen. Es kann daher nur immer wieder geraten werden - LASSEN SIE IHR TIER KENNZEICHNEN!

Es gibt zwei Möglichkeiten, Ihre Katze dauerhaft und individuell zu kennzeichnen.
a) die elektronische per Mikrochip - sie ist die modernste - und
b) die Tätowierung

a) Der Mikrochip ist ein reiskorngroßes Röhrchen mit einprogrammierter Identi-
    fikationsnummer. Es wird vom Tierarzt schmerzfrei und ohne Narkose unter
    die Haut injiziert. Ein spezielles Lesegeräte macht die Nummer sichtbar.

b) Die andere Methode ist dieTätowierung. Unter Narkose, meist zusammen mit
    der Kastration, wird eine Nummer in die Ohren tätowiert. Je nach Methode und
    Fähigkeit des Tierarztes, kann die Tätowierung nach einiger Zeit verblassen.
    Bei Fundtieren ist nichts frustrierender als eine nicht mehr lesbare Tätowierung.
    Gelegentlich wird bei älteren Tieren der Zahnstein unter Narkose entfernt. Dies
    wäre der ideale Zeitpunkt, eine Tätowierung aufzufrischen.

LASSEN SIE IHR TIER REGISTRIEREN:

Beim TASSO Haustierzentralregister (Frankfurter Str.20, 65795 Hattersheim,
Tel. 06190 937300) können Sie Ihr Tier kostenlos registrieren lassen. Formulare sind entweder beim Tierarzt oder direkt von o.g. Adresse erhältlich.
Einfacher ist die Registrierung per Internet unter
www.tiernotruf.org
TASSO hat auch einen speziellen Suchdienst. Es hat allerdings wenig Sinn, ein ungekennzeichnetes Tier dort vermisst zu melden.

Auch der Tierschutzbund hat ein Servicetelefon für alle eingerichtet, die ein Tier vermissen oder Hinweise zum Verschwinden geben können: 01805 231414


WENN DIE KATZE VERSCHWUNDEN IST:


Zettel aufhängen, vor allem im Radius von 200 m um den Wohnort

Inserate, vor allem in wöchentlich erscheinenden Zeitungen 

Nachbarn, Tierärzte und Tierheime informieren

In Kellern, Garagen, Gartenhäusern oder überall dort, wo eine Katze eingesperrt sein könnte, suchen. Ängstliche Tiere verstecken sich wenn gesucht wird, deshalb evtl. Futter aufstellen und kontrollieren ob gefressen wurde.

Ist eine Wohnungskatze entwichen, sofort Futter am Haus aufstellen. Ein ängstliches Tier kann man nicht so ohne weiteres einfangen - Falle besorgen, aufstellen und kontrollieren (beim Tierheim oder Tierschutzverein erhältlich).
Wohnungskatzen bleiben sehr lange in der Nähe ihrer Wohnung. Sie sollten die Suche daher auf die nähere Umgebung konzentrieren. Nach einiger Zeit beginnen die Tiere allerdings zu streunen.

Katzen sind Deckungsflüchter. D.h., dass sich eine Katze, die beispielsweise vom Balkon gefallen ist, möglicherweise in unmittelbarer Nähe versteckt hält. Es wäre sehr untypisch, wenn sie gleich weit weg laufen würde.

Je früher Sie mit der Suche beginnen, desto besser. Die weit verbreitete Meinung, dass Katzen immer von selbst zurückkommen stimmt leider nicht. Dies beweist schon allein die hohe Zahl der Fundtiere, die beim Tierschutz landen.

Gibt es in Ihrer Nähe Futterplätze? Oft tauchen verschwundene Katzen dort auf.
Informieren Sie die Personen, welche die Futterplätze betreuen.






NIEMALS EIN TIER AUF DEM ARM ODER IM OFFENEN EINKAUFSKORB TRANSPORTIEREN!

NIEMALS EIN TIER FREI IM AUTO TRANSPORTIEREN!

Für Wohnungskatzen gilt:
Sichern Sie Ihren Balkon oder Fenster mit einem Katzennetz ab. Selbst sportliche und erfahrene Katzen sind schon abgestürzt, zum Beispiel wenn ein Vogel gejagt wurde.

Lassen Sie auch Ihre Kater kastrieren. Unkastrierte Kater vergrößern mit beginnender Geschlechtsreife ihr Revier und beginnen zu streunen. Oft kommen diese Tiere von ihren Hochzeitsreisen nicht zurück. Statistisch werden zumeist junge unkastrierte Kater mit etwa 7- 9 Monaten, also mit Beginn der Geschlechtsreife vermisst. Diese Tiere sind noch jung und unerfahren, eben besonders gefährdet.

Lassen Sie Ihre Tiere, egal ob männlich oder weiblich, erst nach der Kastration raus. Bei jüngeren Tieren ist der Orientierungssinn noch nicht gut ausgeprägt.
Werden sie zum Beispiel durch einen Hund vom Haus verjagt, finden sie vielleicht nicht zurück. Die Erfahrung zeigt, dass viele Leute beim Anblick einer kleinen Katze, die allein unterwegs ist, gleich daran denken, dass diese herrenlos ist und sie dem Tierschutz übergeben oder mit nach Hause nehmen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Katzentransportkorb sicher ist. Auch beim Transport gehen Tiere verloren, meist durch schadhafte oder wenig sichere Korbverschlüsse. Geht ein Tier ausserhalb des eigenen Reviers verloren, ist das Wiederfinden fast aussichtslos.

Erfahrungsgemäß hängt der Erfolg beim Wiederfinden eines vermissten Tieres maßgeblich von der Ausdauer und vom Engagement des Besitzers ab. Es ist ganz und gar nicht angebracht, den Verlust als unabänderlich hinzunehmen. Einige Tiere wurden noch nach Monaten gefunden.


K.Kalchert